KLEINES GEWEIH, GROSSE BEDEUTUNG

Er ist der grösste Käfer der Schweiz: der Hirschkäfer. Männchen werden über 8 Zentimeter lang und sehen auch sehr imposant aus. Beim "Geweih" handelt es sich um riesige Oberkiefer, mit denen die Männchen miteinander kämpfen.

Hirschkäfer ernähren sich vom Saft, der aus Rissen und Wundstellen von Eichen fliesst. Die Larven leben in Totholz. Da es immer weniger alte Eichen und in den aufgeräumten Wäldern kaum noch morsches Holz gibt, ist der Hirschkäfer in der Schweiz stark gefährdet. Auf der Alpennordseite ist er nur noch lokal in kleinen Populationen vorhanden - wie zum Beispiel in den Merian Gärten.

Doch auch hier bekommt man den Hirschkäfer trotz seiner Grösse selten zu sehen. Dieses Exemplar haben Schulkinder bei der Gartenarbeit entdeckt und sorgfältig zurück in den Wald gesetzt.