Arbeiten im Rhodendrontal

Der St. Alban-Dyych und der Mühledyych sind künstlich angelegte Kanäle, die durch die Merian Gärten fliessen. Sie dienten schon im 12. Jahrhundert dem Basler Gewerbe als Energielieferanten: Verbauungen im Kanal kanalisieren und beschleunigen das Wasser, was den Antrieb der Korn- und Papiermühlen, Hammerschmieden und Sägereien entlang des Dyychs ermöglichte.

Obwohl die Ufer des Dyychs befestigt sind, verursachen Strömung und Regen immer wieder Erosionsschäden. Um Charakter und Funktion des Dyychs zu erhalten, ist regelmässiger Unterhalt der traditionellen Uferverbauungen nötig.

Während fünf Tagen macht sich eine engagierte Sekundarklasse an die Arbeit: Im Rahmen der «Dyychwoche» - einer Projekt- und Arbeitswoche - sanieren sie beschädigte Uferbereiche im Rhododendrontal. Mit Stiefeln und Werkzeug ausgerüstet und unter fachkundiger Anleitung begutachten die Schülerinnen und Schüler die Uferabschnitte und stellen sie nach traditioneller Bauweise mit Holz, Sand, Kies und lebenden Pflanzen wieder her.

Das Rhododendrontal bleibt während den Arbeiten für alle Besuchenden normal zugänglich.