Erfrischung für Bäume und Sträucher

Schon lange hat es nicht mehr richtig geregnet. Deshalb haben wir diese Woche entschieden, grossflächig zu giessen –  viele Sträucher zeigen Anzeichen für Trockenstress. Seit Montag bewässern wir nun alle Bäume und Sträucher, um zu verhindern, dass die Gehölze absterben.

Mit dem Material, welches wir letztes Jahr angeschafft haben können wir sehr effizient giessen. Die Schläuche lassen sich zusammensetzen und reichen damit bis 300 Meter weit. Wir beziehen dabei Wasser direkt aus den Feuerwehrhydranten in den Gärten, diese haben für die Abrechnungen einen speziellen Zähler. Mit den grossen Schlauchrollen und den Feuerwehrschläuchen bringen wir grosse Mengen Wasser auf einmal aus: pro Stunde 15 bis 20 Kubikmeter, das sind etwa 20'000 Liter - pro Stunde! Mit den kleinen Regnern, die normalerweise im Einsatz sind, würde es den ganzen Tag dauern, gleich viel Wasser auszubringen.

Beim Giessen ist die Technik wichtig, damit das Wasser gut verteilt wird und der Boden möglichst viel aufnehmen kann und nicht zu viel Wasser ungenutzt versickert. Wir schaffen es nur auf diese Art, alle Gehölze in den Gärten innerhalb nützlicher Frist zu bewässern. Dennoch dauert es eine ganze Woche, bis alles gegossen ist.

Eine grosse Herausforderung besteht darin, den richtigen Zeitpunkt zu finden um mit dem Giessen anzufangen. Wenn die Situation mit dem Wasserhaushalt im Boden schon sehr prekär ist, kann es sein, dass wir zu spät sind bis alle Abschnitte beregnet sind. Letztes Jahr haben mehrere Bäume ihr ganzes Laub verloren. Das hoffen wir dieses Jahr verhindern zu können.

Dieses Wochenende soll es gewittern – mal sehen, wie viel es wirklich regnet und ob wir nächste Woche das Bewässern wieder einstellen können.