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DAS WANDELNDE BILD DER BÄUME

Das Erscheinungsbild der Merian Gärten wird nebst den Sammlungen und Sortimenten auch durch die rund 900 Bäume stark geprägt. Auch wenn es in der Momentaufnahme nicht direkt ersichtlich ist, ein Baum befindet sich stetig im Wandel: Der Baumstamm gewinnt an Umfang, das äussere Gerüst aus bestehenden Ästen wird durch die Bildung von neuen Ästen erweitert, Blätter werden gebildet und im Herbst als Laub wieder fallen gelassen. Die Bäume müssen aber auch schädliche Pilze und andere Krankheiten abwehren und den äusseren Gegebenheiten, wie einem starken Sturm oder Trockenheit, Stand halten. Die Zeit nagt dann zum Teil an den Bäumen und kann zu Instabilität vom Baumgerüst führen.   

Um die Gefahr von abbrechenden Ästen oder gar umstürzenden Bäumen zu vermeiden, werden die Bäume regelmässig von Baumpflegern auf deren Gesundheitszustand und Stabilität geprüft.

Die Baumpfleger haben bei den letzten Untersuchen festgestellt, dass eine Blutbuche, einzelne Pappeln und Eschen-Ahorn, von deren Stabilität her bedenklich sind. Daher wurden im Verlauf der vergangenen Woche, mehrere Sicherheitsfällungen durchgeführt.

Die Blutbuche wird im Sinne der Gartendenkmalpflege, wieder durch einen Baum derselben Art ersetzt. 

 

Eine Pappel wird mit einem grossen Spezialgerät stückweise abgetragen.