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Was passiert mit den Gemüsebeeten im Winter?

Der Gemüsegarten kommt im Winterhalbjahr fast vollständig zur Ruhe. Die Zeit wird genutzt, um den Boden optimal zu beleben. Innert vier Wochen nachdem das Gemüse geerntet wurde, wird die Gründüngung ausgesät. Diese Pflanzen lagern den freien Stickstoff, der noch im Boden ist, in ihrem Pflanzenkörper ein. Bei regnerischen Zeiten könnte dieser Stickstoff, welcher für das Pflanzenwachstum benötigt wird, ausgewaschen werden. Zudem helfen die aktiven Mikroorganismen, die nah an den Pflanzenwurzeln sind mit, den Boden lebendig zu halten. Das Ziel ist eine lang andauernde Fruchtbarkeit des Bodens. Und dafür muss viel Zeit investiert werden. Im Frühling wird diese Pflanzendecke aufgebrochen und in Humus verwandelt und zwar mindestens vier Wochen bevor die Beete wieder bepflanzt werden. 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gemischtes Saatgut besser ist für die Gesundheit des Bodens. Gründüngungen haben verschiedene Bestandteile: Gräser, Kohlgewächse, Kleearten, Koriander etc. Im Bio-Boden-Trend heisst es: Regenerative Landwirtschaft - und daran arbeiten auch wir!

Wussten Sie? Einen Teil der Stoffwechselprodukte, welche die Pflanze durch Photosynthese produziert, gibt sie als Futter an die nahgelegenen Mikroorganismen ab. Diese Bakterien, Enzyme, Pilze, Regenwürmer und viele andere verbessern die Struktur des Bodens. Man nennt das Lebendverbauung.

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