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Süss und saftig

Frisch vom Baum schmecken sie am besten! Nach und nach werden die verschiedenen Apfelsorten reif; im Moment sind das die Spätsommersorten. In unserer grossen Obstanlage pflegen wir sechs verschiedene, bekannte Sorten, z.B. Resi und Topaz. Dazu kommen dutzende von ProSpecieRara-Sorten, meist in Kleinstmengen, aus dem Obstgarten beim Brüglingerhof.

Äpfel mit kleinen Makeln werden zu Apfelsaft verarbeitet und für die Schulprogramme gebraucht. Der Rest bieten wir am Marktstand zum Kauf an. 

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UMPFLANZUNG DER IRIS

Die Merian Gärten beherbergen rund 100 verschiedene Wildiris. Diese bekommen nach dem Umbau einen neuen Standort in der Nähe der Hohen Bartiris – so ist die gesamte, weltweit einzigartige Irissammlung beieinander zu besichtigen.

Da die neuen Beete erst noch angelegt werden müssen, die Irispflanzen aber nur jetzt im Spätsommer oder Frühherbst umgepflanzt werden können, werden sie teilweise bereits ausgegraben und an einem Zwischenstandort eingepflanzt.

Beim Umpflanzen der Iris geht man ähnlich vor wie beim Teilen und Vermehren: Zuerst wird die komplette Pflanze mitsamt Wurzeln ausgegraben. Anschliessend wird das Speicherorgan, dass sogenannte Rhizom, mit einem sauberen Schnitt mit der Gartenschere gekürzt. Aus diesem Rhizom treiben im Frühling wieder neue Wurzeln aus. Anschliessend werden die Blätter in Form von einem Fächer zurückgeschnitten, damit die Pflanze stabiler ist. Die Iris, die keine Rhizome haben, werden komplett ausgegraben und mit Spaten oder Messer geteilt. 

Nachdem die Pflanze den gewünschten Rückschnitt erhalten hat, wird sie eingetopft. Dabei gilt es, die entsprechenden Anforderungen an die Erde zu berücksichtigen – manche Irisarten mögen es feucht, andere eher trocken oder sandig. Mit einer Namensetikette beschriftet, wird die Iris nun ins geschützte Zwischenquartier gebracht, wo sie überwintern wird.

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WASSER MARSCH! NEUE BEWÄSSERUNG IM BEERENGARTEN

Im Verlauf der vergangenen Tage wurde im Beerengarten ein automatisiertes Bewässerungssystem eingebaut. Hierfür wurden Rohre und Steuerelementen im Boden verlegt.

Das neue Bewässerungssystem ermöglicht ein präziseres Giessen. Das Wasser strömt in einem feinen Strahl knapp über dem Boden direkt zur Pflanze. Die Blätter der Beerensträucher bleiben so trocken, was die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen senkt.

Dank dieser neuen Art der Bewässerung wird ausserdem Wasser eingespart und auch der Mergelweg wird weniger ausgewaschen. Für das Gartenteam stellt die automatisierte Bewässerung eine grosse Entlastung bei den Giessarbeiten dar, welche besonders an warmen Tagen sehr zeitintensiv sind. Weil nun vor allem nächtlich gegossen wird, profitieren auch die Besuchenden von geringeren Einschränkungen und trockeneren Füssen beim Besuch des Beerengartens.

Der Beerengarten ist für Besucher spätestens ab Ende Woche wieder frei zugänglich.

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ÜBERGANGSZUHAUSE FÜR DIE CLEMATISSAMMLUNG

In den kommenden Wintermonaten werden neue Kletterkonstruktionen für die Clematissammlung gebaut. Dazu müssen die alten Rankhilfen entfernt werden – und die Pflanzen in der Zwischenzeit an einem anderen Ort in Sicherheit gebracht werden.

Dazu werden jetzt im September und Oktober alle Clematis zurückgeschnitten. Bei vielen Sorten findet dieser Schnitt im Winter sowieso statt. Doch dieses Jahr schneidet das Gärtnerteam auch die Sorten, die üblicherweise gar nicht oder nur teilweise zurückgeschnitten werden, damit sie besser transportiert werden können.  

Ihr Übergangszuhause finden die Clematis direkt neben ihrem bisherigen Standort im Rasen. Hier wurden bereits drei Gruben ausgehoben, in die die Pflanzen nun einzeln eingesetzt werden. Weil sich die Pflanzen im Winter in der Vegetationsruhe befinden, bilden sie in dieser Zeit kaum Wurzeln aus. Die Clematis nehmen so keinen Schaden und es erleichtert es dem Gärtnerteam, im nächsten Frühling, die Clematis an ihren neuen Bestimmungsort einzupflanzen. Die Sammlung bleibt übrigens an ihrem Standort, dabei werden aber die Pflanzen in neuer Reihenfolge präsentiert. 

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Dyychwoche: Tag 4

Heute haben wir ganz normal wie immer weiter an unserer Baustelle gearbeitet und ein Paar Schüler und eine Lehrkraft befragt, wie sie die Woche eigentlich fanden. 

Wie hat die Woche bis jetzt gefallen? 
Herr Hauri: Sehr gut. Man hat gemerkt wie die Kinder gut und harmonisch zusammen gearbeitet haben. Gegen Ende der Woche hat man gemerkt das die Kinder schon etwas überanstrengt waren.
Alba: Es war relativ anstrengend aber das war auch gut weil man sich so etwas auslasten konnte. Ausserdem gab es auch viele erholsame und lustige Momente.

Was hat bis jetzt am besten gefallen?
Herr Hauri: Das die Kinder so gut mitteinander gearbeitet haben. Man merkt das eine gute Bindung unter den Kindern herscht. Der Mittwoch hat mir besonders gefallen.
Alba: Am besten hat mir der erste Tag gefallen als wir am Teich gearbeitet haben. Dort haben wir Pflanzen ausgerissen und vorallen gut zusammen gearbeitet. Was mir auch Spass gemacht war den Müll aus dem Bach zu fischen. as war sehr beindruckend. Ach ja, und natürlich dass wir Kubb gespielt haben. Im Grunde genommen hat mir die ganze Woche ganz gut gefallen.

Würden Sie/würdest Du dieses Projekt weiter empfehlen?
Herr Hauri: Das würde ich definitiv tun. Es wäre aber toll wenn die Lehrkräfte mehr Einfluss hätten.
Alba: Ja würde ich. Das Projekt gefällt mir sehr gut. Ich habe aber nur Kleinigkeiten dazu gelernt. 

Was hat Dir weniger gut gefallen?
Alba: Ich fand das Essen nicht gerade das beste aber es war okay. Ausserdem war es schade das wir aufgrund von Corona nicht selbst kochen konnten.

 

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Dyychwoche: Tag 3

Nun haben wir die Hälfte der Woche schon hinter uns. Die Zeit verging schneller als gedacht. Heute wurde schon die erste Arbeit fertig gestellt.

Daher konnten wir alle zusammen an der Eisvogelwand arbeiten, wodurch wir schneller vorankammen.

Wir können sagen das wir sehr stolz auf uns sind, denn wir haben es in nur so kurzer Zeit geschafft.

Da wir die letzten zwei Tage sehr fleissig gearbeitet haben und wie gesagt fertig wurden mit einem Projekt durften wir heute ein tolles Spiel spielen.

Wir freuen uns sehr auf die restlichen Tage und darauf das wir auch hoffentlich das zweite Projekt fertigstellen können.

 

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Dyychwoche: Tag 2

Nun haben wir fast schon den zweiten Tag der Dyych-Woche hinter uns.

Heute durften wir weiter an unserer Baustelle arbeiten. So haben wir heute ganz munter an unserer Wand für die schönen Eisvögel weiter gearbeitet.

Wir wären natürlich sehr froh wenn wir dieses Projekt bis Ende Woche fertigstellen können, damit die schönen Eisvögel dort nisten können. Durch diese Wand hoffen wir einige Eisvögel vom aussterben zu bewahren.

Ausserdem haben wir heute noch ganz fleissig andere Sachen gemacht. Wie z.B. Faschinen aus Weiden gebunden und diese dann am Ufer befestigt. So versuchen wir das Ufer zu schützen.

Natürlich hatten wir auch sehr viel Spass. Eine kleine Wasserschlacht hier und da und kleine Pausen zwischendurch haben den Tag recht angenehm gemacht.

 

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Start in die Dyychwoche 2020

Wir, die Klasse 2p starteten heute voller Neugier und Aufregung unseren ersten Dyych-Tag.

Durch eine Führung letzte Woche bekamen wir schon einen tollen ersten Eindruck, was genau wir diese Woche alles machen werden.

Die zwei Hauptprojekte dieser Woche werden die Ausbesserung des Ufers und ein Nistplatz für die schönen Eisvögel sein.

Wir haben bereits viel gearbeitet, neues dazugelernt und auch viel Spass gehabt.

Ihr solltet wissen, dass die Arbeit hier nicht immer leicht ist, dennoch haben wir die ganze Zeit über unser Ziel vor Augen; nämlich den Dyych zu erhalten.

Anders als in der Schule, wo wir normalerweise den Kopf brauchen haben wir uns heute der körperlichen Arbeit gewidmet.

Wir freuen uns sehr au die nächsten Tage und sind gespannt was noch auf uns zukommen wird.

 

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Pflanze des Monats

Glockenrebe (Cobaea scandens)

Geduld bringt Rosen und ab Ende Juli auch (endlich!) Glockenreben. Bis jetzt konnte man nur ihr hübsches Laub bewundern, dessen dunkle Färbung nach der Blattentfaltung vergrünt. Das jeweils letzte Blättchen der gefiederten Blätter ist zu einer Ranke umgewandelt. Diese ist zunächst gerade, reagiert aber auf Berührungsreize, indem sie sich in deren Richtung krümmt. Hat sie erst einen Zweig oder ein Gitter umwickelt, zieht sie sich wie ein Telefonkabel (heute weitgehend unbekannt, kam früher zwischen Telefongerät und Hörer vor) zusammen und sorgt für eine elastische Befestigung der mehrere Meter hoch werdenden Pflanze.

Wenn sich die ersten Blüten öffnen, gibt es gelegentlich enttäuschte Gesichter. In tiefem Violett sollte sie blühen, wie im Katalog; zu sehen sind aber nur grünweisse Glocken. Und das nach der langen Wartezeit! Verstimmt geht man ins Haus, schmiedet Kompostierungspläne – und leistet zwei Tage später Abbitte bei der jetzt violetten Schönheit. Dieser Wechsel betrifft nicht nur die Blütenfarbe, sondern auch deren Anatomie: In der hellen Phase zeigen sich die Staubbeutel, beim Wechsel zu Violett wächst dann der Griffel. Dabei ändert sich auch der Duft von dumpf säuerlich zu honigsüss.

Die meisten Blüten sind für ganz bestimmte Bestäuber gebaut. Die Glockenrebe ist eine typische Fledermausblume - nicht für unsere heimischen insektenfressenden Fledermäuse, sondern für tropische Vertreter, die den Nektar mit ihrer langen Zunge erreichen. Da diese Tiere ziemlich ruppig mit den Blüten umgehen, sind Fledermausblumen in der Regel robust gebaut und halten einiges aus, wie man selber fühlen kann. Auch der Kelch ist kräftig ausgebildet und hat der Pflanze den hübschen englischen Namen «Cup and Saucer-Plant» eingebracht. Auf deutsch tönt er leider weniger attraktiv: Tasse und Untertasse-Pflanze. Naja.

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Sommer im Glas

Es duftet im Lehmhaus nach süssen Himbeeren und warmen Johannisbeersaft. Wir durften uns dieses Jahr über eine grosse Beerenernte freuen. Was wir können verkaufen wir frisch, der Rest wird in Handarbeit zu Konfitüre oder Gelee eingekocht.

Dabei einsteht eine grosse Vielfalt an Produkten in kleinsten Mengen! Unser aktueller Favorit ist die gemischte Beerenkonfitüre mit einem Querschnitt durch unseren Beerengarten. Oder, ganz speziell: Cassis-Konfitüre, eher eine seltene Delikatesse. Auch etwas ganz Besonderes ist die Konfitüre aus weissen Johannisbeeren. Diese sieht ein wenig ungewohnt aus, aber überzeugt mit feinem Geschmack. Übrigens sind auch unsere anderen Johanisbeerkonfitüren heller, als die aus dem Supermarkt, denn auch hier sind rosa und weisse Johannisbeeren von ProSpecieRara-Sorten drin verarbeitet.

Die fertigen Konfitüren und Gelees werden noch mit Etiketten beklebt und kommen nach und nach an den Marktstand. Es lohnt sich also, regelmässig vorbei zu schauen! Denn das Sortiment ist immer wieder anders. Und es het solangs het!

 

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