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Blütenpracht im Herbst

Der Herbst wird bunt! Welche Pflanzen der anhin schon farbenprächtigen Jahreszeit noch mehr Fülle verleihen und wie Sie Ihren Rasen entspanter Pflegen - alles in der neunten Ausgabe des Jahres.

 

Jeden Monat erscheint im "Schweizer Garten" im Rahmen der Kolumne "Praxis Ziergarten" eine Doppelseite mit Gartentipps von Gärtnern aus den Merian Gärten.

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Blütenspaziergang im August

Der Augustspaziergang beginnt auf dem Hofplatz Vorder Brüglingen. Nehmen Sie zuerst den Hauptweg Richtung Ausgang St. Jakob. Gleich am Ende des Hofplatzes fallen rechter Hand die vielen bienenumsummten Kugeldisteln (Echinops) auf. Etwas weiter unten treffen Sie auf Ballonblumen, eine dunkle Fetthenne (Sedum 'Red Cauli'), eine Kleinblütige Bergminze (Calamintha nepeta 'Triumphator') und linkerhand auf verschiedene Knöteriche.

Folgen Sie nun links dem Weg zur Clematissammlung, in der immer noch viele Pflanzen blühen (siehe auch Julispaziergang) und über den Silberhang zu den Gewächshäusern. Zwischen den Häusern gibt es einen Art Korridor in dem sich viele Schlingpflanzen in Kübeln befinden. Schöne Blüten zeigen momentan Prunkwinden (Ipomoea quamoclit, I. x multifida), Bomarie (Bomarea hirtella) und Passionsblume (Passiflora citrina). Weitere einjährige Kletterer lassen sich vor den Gewächshäusern sehen. So die Prunkwinden Ipomoea lobata und Ipomoea alba und eine Pfeifenblume (Aristolochia littoralis). Auch einige weitere blühende Kübelpflanzen stehen rund um das Gewächshaus.

Weiter führt der Spaziergang ins Rhododendrontal. Wenn Sie hier den Weg über das Hochplateau wählen, stehen im Trockenbiotop unterhalb des Bienenhauses eine grosse Anzahl wilder Möhren. Diese Pflanze wächst zwar überall, aber es lohnt sich trotzdem, sie einmal etwas genauer anzusehen. Haben Sie bemerkt wie schön sich die Blüte entfaltet? Und haben Sie die einzelne schwarze Blüte in der Mitte der Dolde entdeckt?
Zwischen den Rhododendren blühen die Riesen-Glockenblume (Campanula lactiflora), die Wachsglocke (Kirengeshoma palmata), einige Freilandfuchsien (Fuchsia), der kletternde Fingerrauch (Dactylicapnos macrocapnos) und die ersten Blüten der Krötenlilie (Tricyrtis Hybride).

Wer sich gerne zurück zum Ausgangspunkt begibt, kann auf dem Rückweg am herrlichen Salbeibeet vorbei durch den Arzneipflanzengarten in den alten Bauerngarten flanieren. Begleitet von üppig blühendem Wechselflor, Kürbisblüten, Duft-Geranien und bunten Dahlien geht es dann wieder nach oben auf den Hofplatz.

Kugeldisteln (Echinops Hybriden)
Bomarie (Bomarea hirtella)
Wilde Möhre (Daucus carota)
Riesen-Glockenblume (Campanula lactiflora 'Prichards Variety')
Duft-Geranie (Pelargonium x citrosum 'Prince Of Oranges')
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GESCHICHTEN AUS DER STADT: AUSBRUCH

Präsentiert vom Verein der Flaneure

Es ist Gartenjahr. Höchste Zeit, um an der Stadtgrenze zu flanieren! Wir brechen aus, flüchten ab ins Grün der Merian Gärten. Esther Becker hat einen wunderbar schrägen Text eigens für diesen Ort geschrieben. Folgen Sie den skurrilen Figuren durchs Dickicht und lernen sie dieses Kleinod neu kennen. Doch was macht die Autorin, wenn ihre Figuren meutern? Sie schreibt ihr ganz eigenes Ende...

Première

Heute, 25. August 2016, 19 Uhr

​Weitere Vorstellungen

Freitag, 26., Samstag, 27. & Sonntag, 28. August sowie am Donnerstag, 1., Freitag, 2. und Samstag, 3. September, jeweils 19 Uhr

​Besammlung

um 18:30 Uhr beim Treffpunkt Lehmhaus, Merian Gärten Basel

​Reservation

info@vereinderflaneure.notexisting@nodomain.comch. Die Platzzahl ist beschränkt.

​Ticketkategorien

Voyeur CHF 20 / Charmeur CHF 30 / Flaneur CHF 40 / Connaisseur CHF 50

​Wir empfehlen dem Wetter angepasste Kleidung und bequemes Schuhwerk. Die Vorstellung findet bei jeder Witterung statt und ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet.

Präsentiert von:

Der Verein der Flaneure www.vereinderflaneure.ch

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Dyychwoche 2017

Eine besondere Projektwoche für eine engagierte Klasse

Wir suchen eine motivierte Schulklasse, die Lust hat, eine Woche lang zu schwitzen, zu lachen, zu lernen. An der frischen Luft und unter fachkundiger Leitung bieten wir eine spannende Projektwoche in den Merian Gärten: Ein Einsatz für einen guten Zweck und ein einmaliges Klassenerlebnis!

Worum geht es?

Der St. Alban-Dyych und der Mühledyych sind künstlich angelegte Kanäle, die durch die Merian Gärten fliessen. Verbauungen im Kanal beschleunigen das Wasser, was schon im 12. Jahrhundert den Antrieb von zahlreichen Mühlen, Schmieden und Sägereien ermöglichte.

Die traditionellen Uferverbauungen des Dyychs müssen immer wieder erneuert und ergänzt werden. Dies wird jedes Jahr als Arbeitswoche mit einer Schulklasse durchgeführt - eine tolle Gelegenheit für die Jugendlichen, das Schulzimmer zu verlassen und draussen aktiv zu sein.

Mitmachen!

Möchten Sie mit Ihrer Klasse mitmachen? Wir können die Kurswoche jedes Jahr einmal durchführen. Für 2017 suchen wir die motivierteste Klasse! Bewerben Sie sich jetzt. Bewerbungsschluss: 20. September 2016

Mitmachen!

Möchten Sie mit Ihrer Klasse mitmachen? Wir können die Kurswoche jedes Jahr einmal durchführen. Für 2017 suchen wir die motivierteste Klasse! Bewerben Sie sich jetzt. Bewerbungsschluss: 20. September 2016

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Im Pokemon Fieber

Auch in den Merian Gärten werden fleissig Pokémon gejagt; zwischen Beeten und Bäumen sind zahlreiche PokéStops versteckt!

Aber wussten Sie, dass es hier auch ganz seltene Exemplare gibt? Kanin-Chen, Bartgü-Kel, Obalendaschafu oder Sweitsahuna tauchen auf dem Brüglingerhof auf. In den Wiesen erscheinen Kolwai-Sling, Hoisrek und manchmal auch die schwarzviolette Holzbin. Im Rhododendrontal fliegen Kolma-Isen. Mit etwas Glück findet man Eichörn-Chen oder sogar Mizekaze, ein weisses Prachtspokémon.

Zum Einfangen dieser gesuchten Pokémons brauchen Sie nicht mal die App. Schalten sie eine Kamera ein. Wenn Sie das gesuchte Wesen im Sucher sehen, drücken Sie auf den Auslöser, und - zack! - haben Sie es im Kasten.

Pflanze des Monats

Dorniger Nachtschatten (Solanum pyracanthos)

Dieser aparte Strauch ist einer der Unfreundlichsten. Er ist giftig, doch damit nicht genug: Sein botanischer Name bedeutet feuerdorniger Nachtschatten, man nennt ihn aber auch Teufelsdorn oder Stachelschweintomate. Die flammend orangen Stacheln (nein, keine Dornen - trotz des Namens) sitzen auf und unter den graugrünen Blättern, am Kelch und auch sonst fast überall. Sie sind sehr attraktiv, solange man sie nicht berühren muss.

Da seine Heimat in den westlichen Inseln des indischen Ozeans liegt, ist der dornige Nachtschatten bei uns nicht winterhart und trotz seiner martialischen Erscheinung ein eher zimperliches Gewächs. Frost verträgt er gar nicht, hätte gern viel Wasser und - bitteschön - auch eine gute Portion Dünger. Er benötigt ein sonnig warmes Plätzchen im Sommer und ein helles, frostfreies Winterquartier, sonst wird das nix.

Und das ist gut so, in wärmeren Gefilden zeigt er nämlich sein wahres Gesicht. Er wird zwei Meter hoch und noch breiter. Und er produziert Tausende von übel bestachelten Keimlingen, welche in kurzer Zeit ganze Gärten übernehmen und auch mit viel Geduld, Ausdauer und blutenden Fingern kaum zu entfernen sind.

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Von Schnuppernasen und Kletterpflanzen

In der achten Ausgabe des Jahres: Wie Sie Ihren Garten anhand einer saisonalen Duftfolge gestalten, Samen ernten und Ihr Gartenbild mit Kletterpflanzen an den Bäumen verschönern! Und ausserdem: Haben Sie schon von der Wachsglocke gehört?

 

Jeden Monat erscheint im "Schweizer Garten" im Rahmen der Kolumne "Praxis Ziergarten" eine Doppelseite mit Gartentipps von Gärtnern aus den Merian Gärten.

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GLÜCKSBEOBACHTUNG

… und Glücksbild! Die scheue Ringelnatter wird in den Merian Gärten nur sehr selten gesehen. Hier sonnt sich ein besonders grosses Exemplar auf dem warmen Asphalt.

Aber keine Angst: ein Gartenbesuch ist immer noch unbedenklich. Die einheimische Schlangenart ist für Menschen ungiftig und völlig harmlos. Ringelnattern leben in der Nähe von Wasser und fressen vor allem Frösche und Kröten. Wie alle Schlangenarten sind sie in der ganzen Schweiz geschützt.

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AUS BAUM WIRD BANK

Erinnern Sie sich an die spektakuläre Heli-Aktion im Februar?

Aus einem der Bäume – einer Robinie - ist nun eine Sitzbank geworden. Ein wahres Unikat! Sie steht bei der Linde vor dem Lehmhaus.

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EINE TAGUNG MIT NACHWIRKUNG

36 Jahre nach der "Grün 80" steht er immer noch da: der Dino, 20 Tonnen schwer, ein Mahnmal für die Zivilisation und ihren Umgang mit der Natur, das Maskottchen der Ausstellung für Garten- und Landschaftsbau, die im Sommer 1980 in der Brüglinger Ebene bei Basel stattfand. Wie der Dino ist auch die Ausstellung noch präsent und schafft es heute wie damals, Menschen zu bewegen.

An einer spannenden Tagung im Lehmhaus erinnerten sich hochkarätige Gäste und ein interessiertes Fachpublikum an den Grossanlass, diskutierten seine bis heute sicht- und spürbaren Nachwirkungen und stellten die Frage: Braucht die Schweiz eine neue nationale Gartenschau?

Hier geht's zum Tagungsbericht und der Bildgalerie.

Die Tagung fand statt am 17. Juni 2016, im Lehmhaus der Merian Gärten.

Sie wurde veranstaltet im Rahmen des "Gartenjahres 2016 - Raum für Begegnung" von: 

- Schweizerische Stiftung für Landschaftsarchitektur SLA

- ICOMOS Suisse

- Bund Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA

- Christoph Merian Stiftung CMS

- Merian Gärten

Mit freundlicher Unterstützung von Swisslos Basel-Landschaft und der Stadtgärtnerei Kanton Basel-Stadt.