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Gartenfreuden: Rhododendren!

Gartenfreuden diese Woche ganz im Zeichen der Rhododendren.  Die frühen Blüten wurden durch die Nachtfröste geschädigt, aber jetzt blühen die quietschrosa Japanischen Azaleen und die duftende Gelbe Azalee. Rote und pinke Töne treffen im Farbschock aufeinander, grosse und winzige Blüten entzücken gleichermassen und haben Sie schon mal bemerkt, wie unterschiedlich die Blätter sind? 

Die Blüte der grossen Rhododendronsammlung dauert jeweils von Februar bis Juli. Und sie ist jedes Jahr ein wenig anders, da sich die Blütezeiten der einzelnen Rhododendren immer leicht in anderer Reihenfolge abspielen.  

(Von unserem Team vor Ort fotografiert)

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Zum Tod von Markus Raetz

Diese Woche erreichte die Öffentlichkeit die Nachricht vom Tod von Markus Raetz, Maler, Zeichner und Objektkünstler.  Auch wir sind davon sehr berührt, denn die Merian Gärten sind ihm stark verbunden. Sein Werk «Kopf» erfreut seit 1984 das Publikum. Es gilt laut NZZ als eine seiner wichtigsten Arbeiten und das vermutlich bekannteste Land-Art-Beispiel der Schweiz. Markus Raetz schuf es 1984 anlässlich der von Ernst Beyeler kuratierten Ausstellung «Skulptur im 20. Jahrhundert». 2014, also 30 Jahre später, schenkte der Künstler das Werk der CMS und stellte so sicher, dass es dauerhaft in den Merian Gärten bleiben kann.

Kennen Sie diese Rauminstallation?  Was aussieht wie eine zufällige Anordnung stabförmiger Steine, arrangiert sich aus dem richtigen Winkel betrachtet zu einem Kopf. Wenn Sie das nächste Mal bei uns sind – also nicht vor dem 8. Juni – dann wählen Sie doch den Weg über das Hochplateau um das Spiel mit der Perspektive zu geniessen.

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Soeben gesichtet

Da ist offensichtlich der Dachs am Werk: Die Laubspuren auf dem Weg deuten darauf hin, dass die Dachse ihren Bau auspolstern. Wahrscheinlich haben sie Junge, denen sie nun ein weiches Nest bereiten.

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Schöner Ostergruss!

Wir wünschen ein schönes Osterwochende! Machen Sie es wie unsere Häschen und gönnen Sie sich ein saftiges Frühlingsfrühstück daheim in der guten Stube. 

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In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Baselland hatten wir einen Workshop rund um Kräuterwissen geplant, der natürlich abgesagt werden musste. Stattdessen senden wir euch unsere Anleitung für gute Laune nach Hause! Für Kinder von 5 bis 12 Jahren. Bitte zuhause nachmachen.

Wir zeigen dir, wie du ganz einfach dein eigenes Gute-Besserungs-Pulver aus verschiedenen Samen und Blättern herstellen kannst. Das Beste daran: Es schmeckt auch noch total lecker! Pflanzen wie Pfefferminze, Kamille oder Thymian, die du vielleicht auch zu Hause hast, helfen dabei, dass du dich rundum gut fühlst. Das fertige Pulver kannst du in einem schönen Glas aufbewahren und mit heissem Wasser in ein leckeres Getränk verwandeln. Viel Spass!

Das Wissen über Kräuter und ihre Verwendung beschäftigt auch Marlene McCarty in ihrer aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Baselland. Mehr dazu...

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Gartenfreuden

Wir starten in die Woche mit einer neuen Reihe von Fotos aus den Gärten. Freuen Sie sich mit uns an den Blüten, Blättern und Stimmungen!

Die Buschwindröschen haben gerade ihren grossen Auftritt; die "normale" Anenoma nemorosa wie auch die eher seltsame A. nemorosa 'Virescens'. Auch mehr interessant als schön: Anemone ranunculoides 'Prinz Eugen' (aber das geht ja vielen Adligen so...). Etwas ganz besonders ist die Blüte von Trillium chloropetalum, eine eigenartige Pflanze aus den Wäldern Nordamerikas, die erst nach 12 Jahren jetzt blüht. 

Diese Woche efreuten wir uns auch an verschiedenen Blättern: Ein dekorativer Frostschaden auf einem Aronstab-Blatt, Efeu, Austrieb von Helleborus oder  Heuchera 'Caramel', deren Laubfarbe von rot über orange zu karamellig wechselt.

(Von unserem Team vor Ort fotografiert)

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Schafe im Trockenbiotop

Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Weil die Gärten geschlossen sind, können wir zur Zeit nicht wie gewohnt alle Frühjahrsweiden für die Schafe nutzen. Schon länger war geplant, die Schafe im Frühling im Trockenbiotop weiden zu lassen, denn das fördert die Artenvielfalt in den Wiesen.

Weil sie dort aber zu weit weg sind für die Naturbildungsprogramme, kam das in den letzten Jahren nicht zu Stande. Nun ist der Zeitpunkt aber ideal, das Wetter gut und wir konnten in Ruhe mit den Schafen die Wanderung zu dieser etwas entlegenen Weide in Angriff nehmen. Die Schafe fühlen sich wohl und knabbern am Gras und an den Gehölzen.

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Kressekurier unterwegs!

Da die Kinder im Programm "Schule & Landwirtschaft" ihre Kräuter nicht selber ernten kommen können, bringen wir die Kresse einfach in die Schulhäuser! Dazu gibt es ein kleines Rezept für Kressebrötchen.

Geerntet wird mit Latex-Handschuhen - ein seltsames Gefühl. 

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Pflanze des Monats April

Dünnstängeliger Reiherschnabel
(Ardea cinerea)

Das Leben geht auch in Sonderzeiten weiter. In den leider momentan geschlossenen Merian Gärten freuen sich die Insekten über unaufgeräumte Beete, in denen abgestorbene Pflanzenreste stehengeblieben sind. Niemand stört der Erdkröten abendliche Treffen auf den Mergelwegen; die Singvögel kommen endlich zu Wort. Seit neuestem taucht eine interessante Sumpfpflanze oft ganz nah an den Wegen auf: Der Dünnstängelige Reiherschnabel.

Die ein bis zwei erstaunlich dünnen Stängel und der lange, gelbe Dorn bilden einen tollen Kontrast zum graufedrigen Laub. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und ist zweihäusig. Das heisst, dass zur Vermehrung sowohl männliche als auch weibliche Exemplare vorhanden sein müssen. Die Keimlinge entwickeln sich zuerst auf Bäumen und segeln nach knapp zwei Monaten zu Boden. Eine grosse Besonderheit stellen die beiden riesigen Blätter dar, die sich in kürzester Zeit entfalten können und dem Reiherschnabel helfen, an neue Plätze zu gelangen, vorzugsweise Gewässerränder und feuchte Wiesen. Dort kommt er vereinzelt oder in kleinen Gruppen vor und wirkt dank seines schlanken Wuchses und der grauen Belaubung sehr zierend.

Leider ist er nicht sehr ausdauernd und verschwindet schnell wieder. Zudem scheint er eine nachteilige Wirkung auf Kriechtiere, Mäuse und vor allem Fische zu haben. Deshalb sollte man ihn nicht in der Nähe von Koi-Teichen und kleinen Gartentümpeln ansiedeln. Doch wo die Bedingungen stimmen, ist diese Pflanze eine Bereicherung für Gärten und Parks. Wie viele Pflanzen hat er mehrere Namen, manche nennen ihn Grau- oder Fischreiher.

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Gartenfreuden

Saftige Rhabarberblätter, kräftige Quittenbäume, Rhododendronblüten die dem Frost trotzen und Blütenpracht im Gewächshaus! Hier kommt unser wöchentlicher Gruss aus den Gärten mit Fotos von dem, was uns grad Freude bereitet. 

(Von unserem Team vor Ort fotografiert)