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Neulich auf der Wildcamera

Auch der Buntspecht macht mit beim derzeitigen Internet-Trend und postet ein Selfie mit dem Kommentar "Feeling cute, might delete later...idk". #FeelingCute

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Die Queen kommt!

Wenn die Queen auf Besuch kommt, werfen sich alle in Schale. Die Requisiten unserer Schauspielerinnen und Schauspieler stehen bereit für die Hauptprobe zum Theaterstück "The Queen's Visit", das diesen Freitag 17. Januar im Rahmen der Museumsnacht Basel aufgeführt wird. Kommen Sie mit auf eine nächtliche Zeitreise. Szenische Rundgänge ab 18 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde. Detaillierte Infos finden Sie hier.

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Frisch aufgeblüht

Ein kleiner, etwas verborgener Pfad verbindet die Gewächshäuser mit dem Weg zur Pfingstrosensammlung. Wer ihm folgt, wird mit einem unerwarteten Anblick belohnt. Üppig behangen mit zahlreichen gelben Schmetterlingsblüten präsentiert sich der Europäische Stechginster (Ulex europaeus). Seine "offizielle" Blütezeit wäre eigentlich im April und Mai. Wenn es ihm an seinem Standort gefällt, macht er aber ab Herbst eine Nachblüte, die bis in den Winter hinein reichen kann. Unser Exemplar scheint besonders glücklich zu sein, denn normalerweise fällt die zweite Blüte etwas dezenter aus, was man bei ihm wahrlich nicht behaupten kann…

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Ein zweites Mal Freude

Herzlichen Dank an alle, die mit viel Liebe unseren Weihnachtsbaum geschmückt haben. Ob Engel mit persönlichen Wünschen, verzierte Kugeln, handgemalte (Kinder-)Botschaften oder aufwendig gestaltete Sterne aus Holz und Moos - viele Menschen haben etwas ganz Besonderes mitgebracht und für einen üppig behangenen Baum gesorgt. 

Nun macht der Baumschmuck ein zweites Mal Freude. Bis Freitag, 10. Januar, darf sich jeder einen abgehängten Schmuck aussuchen, der ihm/ihr gefällt - auch, wenn man selber nichts in den Baum gehängt hat. 

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Frohe Festtage

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und viele erholsame Spaziergänge, klare Ausblicke und warmes Licht.

Schauen Sie während den Feiertagen einmal in den Merian Gärten vorbei! Unsere Tipps: 

Unseren Weihnachtsbaum mit einem persönlichen Mitbringsel schmücken Mehr...

Am vierten Adventssonntag mit Glühwein anstossen - Sonntag 22. Dezember von 16 bis 19 Uhr, vor der Villa Merian Zum Kalender...

Beim Gartenrundgang (öffentliche Führung) am Sonntag, 5. Januar um 14 Uhr Geschichten lauschen Zum Kalender...

 

Übrigens: Die Villa Merian macht Weihnachtsferien und bleibt von Montag, 23. Dezember bis Freitag, 10. Januar geschlossen. Ab Samstag, 11. Januar bedienen wir Sie wieder täglich von 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. 

Die Merian Gärten sind durchgehend täglich geöffnet, von 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 

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Frisch aus dem Schatten getreten

Das Rhododendrontal hält Winterschlaf: Die Azaleen haben ihr Blätterkleid verloren und das Laub der Stauden ist dürr geworden. Plötzlich dominieren die wintergrünen Farne das Bild. Nebst den eher üblichen Arten gibt es auch einige seltenere Schönheiten zu sehen. So zum Beispiel der Ilexblättrige Mondsichelfarn (Polystichum falcatum var. fortunei), der Asiatische Karottenfarn (Onychium japonicum) (Bild) oder der Spinnwebenfarn (Arachniodes standishii).

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Bild des Tages

Wir haben einen frischen, sehr steilen Höhleneingang im Nordgarten entdeckt. Die Wildcamera verrät uns, wer darin wohnt: ein Dachs! 

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Baustelle im Bauerngarten

Sumpf statt Gemüse… Zurzeit brummt der Bagger im Bauerngarten. Wir setzten nämlich die im letzten Winter begonnenen Arbeiten fort und bauen eine Drainage ein.

Dazu heben wir die Beete komplett aus. Anschliessend füllen wir eine 20 Zentimeter dicke Schicht Rundkies ein, decken diese mit Vlies ab und füllen die Beete wieder mit Humus auf. Das Wasser sollte dann, wie in einem Sickerbecken, in die Kiesschicht ablaufen und dort langsam in den Boden versickern. Das Vlies verhindert, dass die Nässe zurück in die Erdschicht aufsteigt.

Gemüse hat gar nicht gerne nasse Füsse. In den letzten Jahren machte stehendes Wasser den Pflanzen im Bauerngarten zu schaffen. Das sollte nun besser werden. In der Abschnitt, der letzten Winter bearbeitet wurde, wuchs das Gemüse diesen Sommer deutlich kräftiger und auch die Erde blieb schön locker.

Bis Weihnachten sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Beete wieder hergestellt. Im neuen Jahr werden wir dann noch die Wege erneuern. Im nächsten Winter folgt dann der nächste Abschnitt.

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Reinigung der Nistkästen

Da ein Mangel an Baumhöhlen besteht, fehlen für viele Höhlenbrüter geeignete Nistplätze. Deshalb platzieren wir in den Merian Gärten an Baumstämmen Nistkästen für möglichst viele Vogelarten. Heute wurde die jährliche Reinigung von rund 40 Nistkästen durchgeführt. Dabei kamen vielzählige Vogelnester zum Vorschein, manche davon bildeten die Vögel mithilfe von Schafwolle oder Hanfpalmenmaterial aus den Gärten. In den meisten Nistkästen befanden sich Nester von Kohl- und Blaumeisen. In ein paar Nistkästen richteten sich gar Wespenkolonien und Mäuse ihr Nest ein, in wenigen Nistkästen waren nur Spinnen vorzufinden oder sie waren ganz leer. Für die Reinigung benötigt es Arbeitshandschuhe zum Schutz vor Vogelflöhen, wenn die Kastenklappe geöffnet und die Nester herausgeholt und entsorgt werden. Die jährliche Reinigung ist notwendig, um Parasiten zu beseitigen und so mögliche Krankheiten vorzubeugen.

Seit neustem übernehmen wir auch die Pflege der Nistkästen für Mauersegler und Mehlschwalben. Diese wurden seit 1975 durch den Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein und durch seinen ehemaligen Präsidenten Werner Gysin betreut. Er selber hatte sich damals dafür eingesetzt, wegfallende Nistmöglichkeiten (weil z.B. offene Dächer verschlossen wurden) durch künstliche Nisthilfen zu ersetzen. Mit Erfolg: die Mehlschwalbenkolonie ist heute eine der grössten der Nordwestschweiz.

Die Übernahme der Pflege durch die Merian Gärten ist wichtig für das Bestehen der Vogelkolonie. Wir beobachten den Bestand, und reinigen sowie reparieren die Nisthilfen periodisch im Winterhalbjahr während die Vögel 8000 Kilometer entfernt im südlichen Afrika sind.

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Pflanze der Monate Dezember und Januar

Tilia platyphyllos

Linden… was könnte man alles darüber schreiben! Von Tanzlinden, Gerichtslinden, von Schnitzereien, Symbolik und unzähligen Gasthöfen zur Linde. In vielen Gegenden wurden sie mitten im Dorf gepflanzt. Da sie in der Natur gar nicht so häufig vorkommen, zeigen einzelne Linden im Flachland oft ehemalige Dörfer oder Gehöfte an.

Manche Linden können bis zu 1000 Jahre alt werden. Verglichen mit diesen Baumdenkmälern ist die grosse Linde in Brüglingen mit ihren nicht mal 200 Jahren noch ein Jungspund. Vermutlich wurde sie etwa 1835 gepflanzt, als das Hofgut Vorder Brüglingen von Christoph und Margaretha Merian erbaut wurde. Immerhin ist sie damit älter als die Elisabethenkirche, Drämmli und Mustermesse.  

Die zunehmende Hitze setzt unserer Linde zu. Bei Trockenheit wird sie bewässert, und die Baumpfleger kümmern sich um ihre Gesundheit und Stabilität. Meisen, Baumläufer, Lindwürmer, Feuerwanzen und wir alle hoffen, dass diese Linde noch lange mit ihrem zarten Austrieb, dem sommerkühlen Schatten und ihrer mächtigen Gestalt diesen Ort beschützt.  

*Aufgrund von Kälte und Dunkelheit bleibt die Pflanze des Monats Dezember frisch bis Ende Januar.