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Chinaschilf-Mulch für den Asternhügel

Nicht alle Staudenpflanzungen bieten über den Winter dekorative Strukturen. Der Asternhügel zum Beispiel ist nach dem Abblühen eher unansehnlich. Auch wollen wir dort früh genug Platz machen für die zahlreichen Zwiebelpflanzen, welche bereits zeitig im Frühjahr zu blühen beginnen. Ideal für Boden und Natur wäre in diesem Fall, die dürren Astern kleinzuschneiden und als Mulch vor Ort liegen zu lassen. Was den Vorteil hat, gleichzeitig den Unkrautwuchs einzudämmen. Da wir die letzten beiden Jahre vermehrt mit Mehltau zu kämpfen hatten, wollen wir aber das befallene Pflanzenmaterial nicht weiterverwenden. Deshalb testeten wir im vergangenen Jahr als Ersatz einen Mulch aus Chinaschilf-Häcksel und waren so zufrieden damit, dass wir dieses Jahr ebenfalls darauf zurückgreifen. Das Material erfüllt seinen Zweck, ist gut auszubringen und sieht auch optisch ansprechend aus.

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WEIHNACHTSBAUM WIRD EINGERICHTET

Heute haben wir wieder den grossen Weihnachtsbaum in den Merian Gärten aufgestellt. Vor der Villa Merian steht auch dieses Jahr ein sechs Meter hoher Tannenbaum, der geschmückt werden will. Die Grunddekoration mit Weihnachtskugeln und Materialien aus den Merian Gärten wie Waldreben-Girlande, Tannenzweige und Äpfel haben wir bereits aufgehängt. Nun kommen Sie zum Zug.

Vom 1. Advent bis Weihnachten dürfen unsere Besucherinnen und Besucher eigenen Baumschmuck mitbringen, um sich selbst und anderen eine Freude zu machen. Schnur und Draht stehen bereit, jeder darf seine Dekoration selber aufhängen. Machen Sie mit! 

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Frisch aufgeblüht

Ein Besuch der Clematissammlung lohnt sich momentan insbesondere wegen der schönen Samenstände. Wer aber etwas sucht, wird dazwischen auch Blüten entdecken. Nämlich die der Balearischen Waldrebe (Clematis cirrhosa). Obwohl sie in der Schweiz als nicht winterhart gilt, gefällt es ihr hier in Basel gut. Zum Schutz vor der Wintersonne wird die Pflanze aber, in einigen Tagen, etwas mit Tannästen abgedeckt. Bei günstiger Witterung werden die Blüten trotzdem den ganzen Winter über zu sehen sein.

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Noch einmal Rasenmähen

Während andere schon langsam an den Adventskranz denken, sind wir immer noch am Rasenmähen! Hoffentlich zum letzten mal in diesem Jahr, denn man muss sich schon ganz schön warm einpacken. Doch so lange die Durchschnittstemperaturen bei 6 bis 8 Grad liegen, wächst der Rasen und muss gepflegt werden. Ein niedriger Rasen ist besser durchlüftet. So entstehen weniger (Pilz-)krankheiten und das Gras kann im Frühling wieder gesund und kräftig wachsen. 

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Neue (alte) Iris für die Enzyklopädie

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und in den Gärten wird es ruhiger. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in anderen Ländern haben Gartenbegeisterte nun Zeit sich mehr theoretischen Dingen zuzuwenden. Die HIPS (Historic Iris Preservation Society), eine Untergruppe der American Iris Society, zum Beispiel, hat sich vorgenommen ihre Iris Enzyklopädie zu erweitern. Mit viel Fachwissen und Begeisterung helfen zahlreiche Irisangefressene aus aller Welt dabei, auf dieser Internetseite möglichst alle Iris-Sorten die es gibt (und je gab) aufzulisten und zu beschreiben. Bisher wurden insbesondere registrierte Züchtungen aufgenommen, denn diese werden bei der Registrierung mit Kurzbeschrieben in einer Checklist veröffentlicht.

Nun sollen auch Iris aufgenommen werden, welche nie offiziell registriert wurden. Eine Züchterin solcher Sorten war Helen von Stein-Zeppelin. Zwölf ihrer Züchtungen stehen in unserer Irissammlung – vielleicht der einzige Ort wo sie noch vorhanden sind. Als Mitglied der HIPS und fleissige Nutzer der Enzyklopädie unterstützen wir dieses Projekt mit Rat und Tat. In diesem Fall zum Beispiel mit Bildern und Originalbeschrieben ebenjener Zeppelin-Sorten.

Iris 'Little Valse' (Zeppelin 1948)
Iris 'Ravel' (Zeppelin 1950)
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Frisch aufgeblüht

Wer genau hinschaut, entdeckt in der Rabatte vor dem Eingang St. Jakob die ersten Schneeglöckchen. Vorsichtig recken sie ihre Köpfchen zwischen der Aster 'Ezo Murasaki' hervor. Auch am Fusse der Linde hinter dem Eingang, sind erste Blüten zu sehen. Es handelt sich dabei um besonders frühe Typen von Galanthus elwesii.

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Pflanze des Monats

Freiland-Fuchsie (Fuchsia magellanica)

Ja, es gibt sie, die (fast) perfekte Pflanze mit roten Blüten bis zum Frost, welche sich auch gut in der Vase macht. Die zudem wertvollen Honig liefert, nicht zu gross wird und ungiftig ist: Die Freiland-Fuchsie ist eine Bereicherung für fast alle Gärten und kommt mit jedem halbwegs normalen Boden zurecht, wenn es nicht zu trocken ist. Sie wird viel zu selten gepflanzt. Am häufigsten bekommt man 'Gracilis', es gibt aber auch weisse und zweifarbige Sorten.

Die Freiland-Fuchsie stammt von der Südhalbkugel, aus Patagonien. Dass ihre Blüten deshalb nach unten zeigen, ist aber nur ein alter Gärtnerwitz; sie hängen, weil sie in regenreichen Gebieten wachsen. Dort werden sie von Kolibris bestäubt, aber hiesige Bienen und Hummeln erledigen dies genauso gut, wie man an den zahlreichen Beeren erkennen kann. Diese sind essbar, wenn auch etwas fad und kratzend.

Das 'Freiland' im Namen der Fuchsie darf man nicht überall wörtlich nehmen, in kühleren Gegenden braucht sie einen Winterschutz aus trockenem Laub und Tannenzweigen. Im April wird sie zurückgeschnitten und mit etwas Kompost oder Dünger versorgt. Im Sommer wird sie manchmal von grossen Raupen des Mittleren Weinschwärmers befallen. Statt deshalb in Hysterie zu verfallen, sollte man sich daran freuen und den Viechern ein paar Zweige gönnen: Der Schaden hält sich in Grenzen, diese Nachtfalter sind wunderschön - und auch wir schwärmen schliesslich für Wein.

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Frisch aufgeblüht

Ganz besonders in der Morgensonne erstrahlt momentan eine rosa Flauschewolke am Rande der Iriswiese! Das Rosa Haargras (Muhlenbergia capillaris) wurde diesen Frühling frisch ausgepflanzt und zeigt nun das erste Mal seine tollen Blüten. Wir sind begeistert! 

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Bild des Tages

Grosser Dahlienrückschnitt: im Alten Bauergarten sind die Dahlien langsam verblüht. Bevor wir die Rhizome ausgraben um sie im geschützten Keller zu überwintern, haben wir die letzten Blüten abgeschnitten und auf unsere Räumlichkeiten verteilt. Jetzt schmücken sie noch ein paar Tage lang unseren Empfang, Büros, und das Café in der Villa Merian. 

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Erster Palmentransport

Das Team der IWB fuhr mit zwei Lastwagen auf den Hofplatz vor der Berrischeune. Mit dem Kran des einen Fahrzeugs hievten die Logistikspezialisten der IWB die fast zwei Tonnen schwere Pflanze mitsamt Topf auf die Ladefläche des zweiten Lastwagens. Die Pflanze wurde mit Hilfe unseres Gärtners vorsichtig auf die Ladefläche abgelegt, da sie mit einer Höhe von über sechs Metern nur liegend transportiert werden kann. Doch selbst so passte sie nicht ganz auf die Ladefläche!

Damit die Pflanze nicht abknickt wurde sie auf Paletten gestützt und schliesslich mit Spannsets gesichert.  Die Palmwedel wurden mit einem Seil sorgfältig zusammen gebunden, um sie zu schützen und ein Abbrechen zu verhindern. 

Nach kurzem Transportweg steht die kanarische Dattelpalme bereits bei der IWB und ist bis Ende November beim Gartenplatz für IWB Mitarbeiter draussen platziert. Über den Winter kommt sie in einen geheizten Lagerraum ("Bobinenlager") mit viel Platz und Licht und im Frühling dann wieder nach draussen.