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Pflanze des Monats Juni

Rote Spornblume (Centranthus ruber)

Sie blüht und blüht und blüht, den ganzen Sommer lang. In Weiss, Rosa oder Rot. Taubenschwänzchen und andere Schmetterlinge lieben sie. Hitze macht ihr nichts aus, Trockenheit noch weniger. Sie verzaubert Mauerritzen, Bahndämme, Betonfugen, Risse im Asphalt und alte Gemäuer. Eigentlich ist die Spornblume die perfekte Gartenstaude.

Eigentlich. Ihr Starrsinn ist legendär. Grundsätzlich wächst sie nur dort, wo sie wachsen will. Pflanzt man sie liebevoll in ein wohlbereitetes Beet, in Farbharmonie mit den Nachbarpflanzen («Dieses stumpfe Rosarot, kombiniert mit jenem türkisbehauchtem Lilagrau…») verschwindet sie oft nach kurzer Zeit und hinterlässt eine traurige Lücke. Ist die Farbharmonie dagegen nicht so toll («Die beisst sich mit den Taglilien!»), läuft die Spornblume zur Höchstform auf und und schickt Tausende von Samen los, weitere Gärten im Flug zu erobern. Ihre Nachkommen krallen sich in den trockensten Gartenecken fest, von wo sie nur schwer zu entfernen sind. Man könnte sie schon fast invasiv nennen.

Wie ihre nahen Verwandten Baldrian und Nüsslisalat ist sie ein gefundenes Fressen für Experimentierfreudige: Ihre Blätter und Knospen eignen sich als Salatzutat, die Blüten auch als essbare Dekoration. Und das beste daran: Werden sie abgeschnitten, blühen sie einfach ein wenig später, ein bisschen kompakter und genauso schön.

Standort: Arzneipflanzengarten

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Aufbau Kübelpflanzenverkauf

Wir schaffen Platz im Gewächshaus! Für Sie die Gelegenheit, eine Kübelpflanze für Ihren Garten, Hinterhof oder Stadtterrasse zu adoptieren. Zahlreiche zum Teil grosse Exemplare, darunter auch Raritäten, stehen zum Verkauf. 

Wir sind trotz anhaltendem Regen dabei, den Lehmhausvorplatz für den Kübelpflanzenverkauf vorzubereiten. Die kleineren Pflanzen werden schön arrangiert, die grösseren vom Gewächshaus nach Unter Brüglingen transportiert! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Samstag, 29. Mai 2021, 10 bis 17 Uhr, Unter Brüglingen beim Lehmhaus

Mehr zum Kübelpflanzenverkauf
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Neues aus und in dem Biotop

Der Teich angrenzend am Irisfeld ist erst frisch angelegt und schon tummeln sich die Kaulquappen im seichten Wasser der Uferzone unter den Wasserpflanzen. Wie die Kaulquappen wohl dort hingekommen sind? Wagten sich die Mütter-Amphibien tatsächlich durch die Baustelle bis zum Teich um dort abzulaichen? Wann und wie viele Amphibien den Teich besuchten und woher sie kamen ist uns nicht bekannt. Doch eines steht fest: Der neu entstandene Lebensraum ist genügend vernetzt mit den umliegenden Lebensräumen. Ein wichtiges Zeichen für ein gesundes Biotop!

 

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Das Warten hat bald ein Ende!

Bald ist es soweit! Am Donnerstag, 13. Mai öffnen wir den Weg zum Irisfeld.

Die Eisheiligen sind fast vorbei und das Wetter zeigt sich hoffentlich bald von der iris-freundlicheren Seite. Bald erfreuen die rund 1500 grösstenteils historischen Sorten der hohen Bartiris endlich wieder mit ihrer Blütenpracht.

Wer das Spektakel nicht verpassen will sollte in nächster Zeit die Merian Gärten besuchen. Die Hauptblüte dauert je nach Wetter nur rund zwei Wochen. 

Trotz Baustelle ist es möglich, das Irisfeld zu besichtigen. Wir öffnen von der Villa Merian her einen Weg zur Irisblüte. Bitte nehmen Sie den Eingang Brüglingerstrasse, Promenade, Neue Welt oder St. Alban-See. Der Eingang St. Jakob bleibt gesperrt. 

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Auszeit - das neue Programm zum Wohlfühlen

Im Programm «Auszeit» spannen die Merian Gärten zusammen mit verschiedenen Anbietern. Das Kursangebot bietet Kursteilnehmenden die Möglichkeit, Kraft aus dem wunderbaren Umfeld zu ziehen. Erlernen Sie die uralte Kunst der harmonisch fliessenden Bewegungsformen des Qi Gongs, stärken Sie Ihren Geist und die Muskulatur beim Wechselspiel von Meditationsübungen und dynamische Bewegungen beim «Body & Mind Regrounding» oder tauchen Sie bei einem Kalligraphie-Kurs ein in die Welt des kreativen Schreibens .

Schenken Sie sich Zeit, tun Sie sich etwas Gutes und steigern Sie dabei Ihr Wohlbefinden. 

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Pflanze des Monats Mai

Gefüllter Schneeball 'Viburnum opulus Roseum'

Der gemeine Schneeball, wie die Wildform dieses Strauchs heisst, hat schon so manche gärtnernde Seele verzweifeln lassen. «Blattläuse!» schallt es im Mai durch den Garten, oft gefolgt vom Pffft des Insektensprays, welcher zuverlässig sämtliche blattlausfressenden Insekten vernichtet. Die Blattläuse hingegen vermehren sich danach um so besser… Man nimmt sich stattdessen einen Liegestuhl und viel Zeit, um die lausfressenden Larven der Florfliegen, Schwebfliegen und Marienkäfer bei ihrer Arbeit zu beobachten. Die übriggebliebenen Läuse werden dann von Singvögeln an ihre Jungen verfüttert.

Der Gewöhnliche Schneeball ist eines der wenigen einheimischen Gehölze mit leuchtendroter Herbstfärbung. Die roten Beeren bleiben sehr lange am Strauch und werden von den meisten Vögeln verschmäht. Doch in seltenen Jahren, wenn der Winter in der Taiga hart und das Futter knapp wird, ziehen grosse Schwärme von Seidenschwänzen gen Süden und fallen über die Beeren her. Die Samen keimen nach der Passage durch den Vogeldarm sehr gut, was den Schneeball zum Verdauungsverbreiter macht. Ein wunderbares Wort!

Früher hiess die Gattung Schlinge, Herzbeere oder Blutbeere. Erst gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts entdeckte man eine gefüllt blühende Form; erst wegen ihr kam der Name ‘Schneeball’ auf. Sie ist steril und lässt sich nur durch Stecklinge vermehren. Deshalb sind alle Schneebälle der Sorte ‘Roseum’ eigentlich ein einziger Klon, fünfhundert Jahre alt und verstreut über mehrere Kontinente.

Standort: beim historischen Sitzplatz

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Erste Rückpflanzung der Clematis

Schon kurz nach der letzten Schweissarbeit der Rankhilf-Gerüste wurden die ersten Clematis in ihre neue «Heimat» zurück verpflanzt. Gespannt werden wir beobachten wie der Austrieb der Clematispflanzen ist und ob sie unbeschadet die Zwischenverpflanzung überstanden haben. Nach und nach werden weitere Clematis verpflanzt, stets in Einbezug ihrer unterschiedlichen Ansprüche. Sehen wir mal, welche von ihnen als erstes die oberste Etage der Rankhilfen erreichen wird!

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Anlieferung der Brückenplatten

Am vergangenen Freitag war es soweit: Mit einem grossen Laster wurden die beiden Platten für die neue Iriskanal-Brücke angeliefert. Die schweren Brückenplatten wurden in Präzisionsarbeit an die gewünschten und vorbereiteten Stelle versetzt. 

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Die Obstbäume (Äpfel, Birne, Zwetschge) stehen in voller Blüte

Mit dem Frost, der in letzter Zeit in kalten Nächten die Merian Gärten überzog, sind einzelne Blüten an den Bäumen der Obstplantage zwar erfroren. Doch es scheint, die Bäume haben schon fast damit gerechnet. Täglich erscheinen aus weiteren angelegten Knospen hunderte neue Blüten und präsentieren sich farbenfroh den noch eher spärlich umherfliegenden Bienen. Nun müssen Bäume, Bienen und auch wir, hoffen, dass nicht noch weitere Fröste unsere Bäumen heimsuchen kommen, damit die Ernte ergiebig sein wird.

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Die Terrasse der Villa Merian hat wieder geöffnet

Ab heute, Montag, 19. April 2021, können wir die Terrasse der Villa Merian wieder öffnen. Wir freuen uns, Sie täglich ab 9 Uhr auf einen Kaffee und Kuchen empfangen zu können. 

Unsere Speisekarte und weitere Informationen finden Sie hier.