Lämmer, Küken, Kaninchen

Sieben Lämmer sorgen für Aktion im Schafstall. Hier ein paar Impressionen. Ausserdem sind letzte Woche viele Küken geschlüpft und auch die Kaninchenjungen wachsen: aus Würmli mit Ohren sind richtige Minikaninchen geworden. 

Junge Kaninchen

Vor einer Woche kamen 10 junge Kaninchen auf die Welt, nun gelang uns das erste Foto. Die erste Zeit verbringen sie zusammengekuschelt in ihrem Nest aus weichem Mutterfell, gut zugedeckt und geschützt mit Stroh. Die Mutter sucht nur ein- bis zweimal pro Tag ihr Nest auf um die Jungen zu säugen. 

Obwohl die Jungtiere die Augen noch verschlossen haben, sind sie schon sehr mobil. Sie erkunden ihr Nest und probieren sogar, heraus zu klettern. Wahrscheinlich sind sie in rund zwei Wochen soweit, dass sie zeitweise das Nest verlassen und sich draussen im Gehege blicken lassen. 

Tapetenwechsel für die Schafe

Heute Morgen haben unsere Schafe den Aufstieg ins Hochplateau genommen und sind in ihrem vorübergehenden Zuhause angekommen. Denn während der nächsten paar Tage weiden unsere Schafe ausnahmsweise auf der Naturschutzwiese beim Jurablick. Infolge der lange andauernden Trockenheit im Sommer sind die Pflanzen in dieser Wiese nur wenig gewachsen. Deshalb lohnt es sich nicht, vor dem Winter noch einmal zu mähen. Damit die Pflanzen aber nicht zu hoch in den Winter gehen, werden sie nun von den Schafen abgeweidet. Die Wiese wird dadurch nicht beeinträchtigt: Der Boden ist nach wie vor trocken und fest und unsere Bündner Oberländer Schafe sind eine leichte Rasse, so dass keine Trittschäden entstehen sollten. Während diesen Tagen geben ihnen Gebüsch und Gehölz Schutz vor Wind und Wetter.

Seit der Widderschau ist der Widder Dario für einen Monat bei uns zu Gast. Die Schafe sind momentan in zwei Herden aufgeteilt: Auf dem Hochplateau weiden fünf Schafe mit dem ausgeliehenen Widder Dario, der sie decken soll. Beim Stall sind unser kastrierte Bock Bernie mit Queeny und Palü, die nicht gedeckt werden.

auf der neuen Naturschutzwiese
auf dem Weg ins Hochplateau

Impressionen Widderschau 2018

Die jährliche Widderschau der Bündner Oberländerschafe war am Samstag, 28. September zu Gast in den Merian Gärten - dank der wunderbaren Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Bünder Oberländer Schafe. Neben der Beurteilung der Zuchtwidder durch die Experten konnten die Besucher einiges über die Rasse erfahren, selber Wolle filzen, die Tiere in unserem Stall besuchen und sich am Grill verpflegen - natürlich mit Bio-Merguez aus Weidelammfleisch aus den Merian Gärten.
Herzlichen Dank an den Verein, den Züchtern (die zum Teil von weit her angefahren kamen) und an alle Beteiligte. 

Frisch geschleudert

Grosse Honigernte im Bienenhaus! Heute stand wieder einmal Schleudern auf dem Programm – bereits das dritte Mal dieses Jahr. Die Bienen haben im warmen und feuchten Frühsommer sehr viel Nektar gefunden, den sie in Honig umwandeln konnten.

Wenn wir die Waben aus den Kästen nehmen, muss alles schnell gehen. Und der Raum muss komplett abgeschlossen sein, sonst kommen die Bienen rein. Sie verteidigen recht aggressiv ihren Vorrat. Deshalb kommen die Waben zuerst in eine Kiste mit einem dichten Deckel. Von dort aus geht's zur Schleuder im Nebenraum. Auch hier sind alle Fenster zu. Das ist im Sommer immer sehr heiss, was aber grad den Vorteil hat dass der Honig flüssig bleibt und gut aus den Waben fliesst.

Nach dem Abdeckeln werden die Waben geschleudert (diese Arbeit machen wir noch von Hand!). Aus dem Ausflusshahn kommt dann der Honig raus. Über dem Kessel hängt noch ein Doppelsieb welches die restlichen weggeschleuderten Wachsteilchen auffängt.

Die leeren Waben gehen aus der Schleuder zurück in die Kiste und von dort in das nächste Volk. Bienen machen stabile Bauwerke, die Waben können weiterverwendet werden. Wir spritzen noch Wasser rein (Bienen haben auch Durst! Und mit dem Wasser kühlen sie den Raum). Die Bienen putzen dann die Waben aus, nach wenigen Tagen sind sie wieder piekfein sauber und repariert.

Wir haben ganze 100 Kilogramm Sommerhonig geerntet. Den Honig werden wir in den nächsten Tagen abfüllen und dann nach den Sommerferien am Marktstand verkaufen.

Mehr Bienenhaus Marktstand

Zwei Lämmer sind schon da

Am Samstagmorgen, 27. Januar, sind die ersten zwei Lämmer im 2018 in den Merian Gärten auf die Welt gekommen. Unser Schaf Haiti hat zwei schneeweisse Böcke auf die Welt gebracht.

Fünf weitere Schafe sind noch trächtig. Wir erwarten in den nächsten Tagen und Wochen noch weitere Lämmer. Wer genau hinschaut, kann vielleicht bei einer Geburt dabei sein.

Bald kommen die Lämmer

Ab Ende Januar ist es soweit: Wir erwarten von sechs trächtigen Schafen Lämmer.

Die Schafe sind insgesamt fünf Monate trächtig. Meistens verlaufen die Geburten problemlos, es gilt trotzdem, die Tiere jetzt gut zu beobachten und zu betreuen. Die richtige Fütterung ist in den letzten Wochen vor der Geburt und kurz danach besonders wichtig: eine gute Heumischung, Getreidefutter und Mineralsalz.

Üblicherweise haben unsere Schafe Zwillingsgeburten. Nur wenn sie zum ersten Mal lammen, wie Havanna in diesem Jahr, gibt es meistens nur ein Lamm. Wir sind gespannt! Und wer genau hinschaut, kann vielleicht bei einer Geburt dabei sein.

Die ersten Lämmer sind da

Unsere jüngsten zwei Muttertiere, Prana und Pinky, haben in den letzten Tagen je ein schwarzes Lamm auf die Welt gebracht. Bis Ende Februar sollten noch weitere Geburten folgen - drei Schafe sind noch trächtig.

Tournee-Stop auf der Schafweide

Seit dieser Woche ist Widder Ritus in der Schafherde unterwegs. Die Auen drängen sich um ihn und lassen ihn keine Sekunde aus den Augen. Wissen sie wohl, dass er etwas Besonderes ist?

Ritus ist knapp ein Jahr alt, schwarz mit weissen Flecken und ein richtiger Hingucker. Was man nicht sehen kann: Er ist eine Rarität. Aus der Zuchtlinie, aus der er stammt, ist er der letzte Widder. Das heisst, dass seine Blutlinie sehr selten und daher sehr wertvoll ist.

Warum wertvoll? Innerhalb einer Rasse braucht es eine möglichst grosse Vielfalt an Eigenschaften, um eine genetisch gesunde Population zu erhalten. Um die Vielfalt sicherzustellen, sollten alle Blutlinien etwa gleichmässig vertreten sein. Seltene Linien sollte man also fördern.

Ritus ist nun bei uns, um seine Blutlinie zu vermehren. Er ist mit sechs Auen auf der Weide, die von der restlichen Herde abgetrennt sind. Dies sind Haiti und alle «P»: Paula, Petra, Paka, Prana, Pinky. Die Tiere der P-Linie sind gute Partnerinnen für Ritus, denn auch sie haben wertvolle Blutlinien. Ausserdem gebären diese Auen ohne Probleme und ihre Lämmer sind ausgezeichnete Nachwuchstiere.

Ritus muss sich beeilen, denn er bleibt nur bis Ende September. Als Rarität hat er einen strengen Terminkalender: Anfang Oktober präsentiert er sich an der Nationalen Schau gefährdeter Nutztierrassen (1.-2. Oktober, Brunegg).
 

Die Lämmer sind da!

Zwischen 25. Februar und 9. März kamen insgesamt zehn Lämmer auf die Welt – fünf Weibchen und fünf Männchen. Hier sind ein paar erste Eindrücke, wie sie auf noch wackeligen Beinen neugierig die Welt erkunden.