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Dyychwoche: Tag 4

Heute haben wir ganz normal wie immer weiter an unserer Baustelle gearbeitet und ein Paar Schüler und eine Lehrkraft befragt, wie sie die Woche eigentlich fanden. 

Wie hat die Woche bis jetzt gefallen? 
Herr Hauri: Sehr gut. Man hat gemerkt wie die Kinder gut und harmonisch zusammen gearbeitet haben. Gegen Ende der Woche hat man gemerkt das die Kinder schon etwas überanstrengt waren.
Alba: Es war relativ anstrengend aber das war auch gut weil man sich so etwas auslasten konnte. Ausserdem gab es auch viele erholsame und lustige Momente.

Was hat bis jetzt am besten gefallen?
Herr Hauri: Das die Kinder so gut mitteinander gearbeitet haben. Man merkt das eine gute Bindung unter den Kindern herscht. Der Mittwoch hat mir besonders gefallen.
Alba: Am besten hat mir der erste Tag gefallen als wir am Teich gearbeitet haben. Dort haben wir Pflanzen ausgerissen und vorallen gut zusammen gearbeitet. Was mir auch Spass gemacht war den Müll aus dem Bach zu fischen. as war sehr beindruckend. Ach ja, und natürlich dass wir Kubb gespielt haben. Im Grunde genommen hat mir die ganze Woche ganz gut gefallen.

Würden Sie/würdest Du dieses Projekt weiter empfehlen?
Herr Hauri: Das würde ich definitiv tun. Es wäre aber toll wenn die Lehrkräfte mehr Einfluss hätten.
Alba: Ja würde ich. Das Projekt gefällt mir sehr gut. Ich habe aber nur Kleinigkeiten dazu gelernt. 

Was hat Dir weniger gut gefallen?
Alba: Ich fand das Essen nicht gerade das beste aber es war okay. Ausserdem war es schade das wir aufgrund von Corona nicht selbst kochen konnten.

 

Über die Dyychwoche
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Dyychwoche: Tag 3

Nun haben wir die Hälfte der Woche schon hinter uns. Die Zeit verging schneller als gedacht. Heute wurde schon die erste Arbeit fertig gestellt.

Daher konnten wir alle zusammen an der Eisvogelwand arbeiten, wodurch wir schneller vorankammen.

Wir können sagen das wir sehr stolz auf uns sind, denn wir haben es in nur so kurzer Zeit geschafft.

Da wir die letzten zwei Tage sehr fleissig gearbeitet haben und wie gesagt fertig wurden mit einem Projekt durften wir heute ein tolles Spiel spielen.

Wir freuen uns sehr auf die restlichen Tage und darauf das wir auch hoffentlich das zweite Projekt fertigstellen können.

 

Über die Dyychwoche
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Dyychwoche: Tag 2

Nun haben wir fast schon den zweiten Tag der Dyych-Woche hinter uns.

Heute durften wir weiter an unserer Baustelle arbeiten. So haben wir heute ganz munter an unserer Wand für die schönen Eisvögel weiter gearbeitet.

Wir wären natürlich sehr froh wenn wir dieses Projekt bis Ende Woche fertigstellen können, damit die schönen Eisvögel dort nisten können. Durch diese Wand hoffen wir einige Eisvögel vom aussterben zu bewahren.

Ausserdem haben wir heute noch ganz fleissig andere Sachen gemacht. Wie z.B. Faschinen aus Weiden gebunden und diese dann am Ufer befestigt. So versuchen wir das Ufer zu schützen.

Natürlich hatten wir auch sehr viel Spass. Eine kleine Wasserschlacht hier und da und kleine Pausen zwischendurch haben den Tag recht angenehm gemacht.

 

Über die Dyychwoche
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Start in die Dyychwoche 2020

Wir, die Klasse 2p starteten heute voller Neugier und Aufregung unseren ersten Dyych-Tag.

Durch eine Führung letzte Woche bekamen wir schon einen tollen ersten Eindruck, was genau wir diese Woche alles machen werden.

Die zwei Hauptprojekte dieser Woche werden die Ausbesserung des Ufers und ein Nistplatz für die schönen Eisvögel sein.

Wir haben bereits viel gearbeitet, neues dazugelernt und auch viel Spass gehabt.

Ihr solltet wissen, dass die Arbeit hier nicht immer leicht ist, dennoch haben wir die ganze Zeit über unser Ziel vor Augen; nämlich den Dyych zu erhalten.

Anders als in der Schule, wo wir normalerweise den Kopf brauchen haben wir uns heute der körperlichen Arbeit gewidmet.

Wir freuen uns sehr au die nächsten Tage und sind gespannt was noch auf uns zukommen wird.

 

Über die Dyychwoche
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Kartoffelaktion! Und ein Urwald im Gewächshaus

Grosse Kartoffel-Setz-Aktion für Schule und Landwirtschaft. Das was sonst die Schulklassen in wenigen Stunden erledigen, hat jetzt das Merian-Gärten-Team mit vereinten Kräften übernommen. Einen Tag hat es gedauert bis der Acker vorbereitet war, alle Quecken herausgerissen waren (ein hartnäckiges Gras welches als Unkraut unerwünscht ist) und hunderte Kartoffeln in den Boden gesetzt waren, sorgfältig auf Schafwolle gebettet. Diese stammt übrigens von unseren Tieren und liefert den Kartoffeln Nährstoffe. 

Auch im Gewächshaus fehlen die Kinder! Aus den Setzlingen, die wir zu Beginn der Corona-Krise für die Schülerinnen und Schüler gesetzt haben, sind kräftige Pflanzen geworden. Besser gesagt ist ein ganzes Dickicht aus Petersilie, Schnittlauch, Möhren und Ringelblumen entstanden - und Unkraut! Da wird sichtbar, wie viel die Kinder leisten, wenn sie da sind. Denn alleine schaffen wir es kaum, alles fein säuberlich zu jäten.

Die grossen Salatköpfe können wir schon bald ernten und in die Schulhäuser bringen. Der Kohlrabi und der Fenchel darf noch ein wenig weiter wachsen, auch die Kräuter gedeihen weiter. Denn wenn die Schulklassen ab 8. Juni wieder kommen dürfen, können die Kinder dann doch noch selber etwas aus den Beeten ernten.

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Beete bepflanzt

Kohlrabi, Fenchel, Eichblattsalat: Alles will in den Boden! Die Gemüsesetzlinge unserer Schulklassen in "Schule & Landwirtschaft" sind so gesund und kräftig wie selten. Nach einigen Wochen in der Anzucht müssen sie nun unbedingt ausgepflanzt werden.

Weil die Klassen wegen der geschlossenen Schulen nicht in die Gärten kommen konnten um ihre Beete zu bepflanzen, haben wir das einfach selber übernommen. Im Folienhaus hinter dem Lehmhaus sind nun hunderte von Pflänzchen gesetzt. Zwar hat nicht jedes Kind ein eigenes Beet wie das normalerweise der Fall wäre. Dafür dürfen sich alle schon jetzt auf die Ernte freuen, wenn die Schule (hoffentlich!) nach Ostern wieder losgeht.  

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Unsere Erlebnisse

Dyychwoche 2019

Nach vier körperlich sehr anstrengenden Tagen fangen unsere Arbeiten langsam an Früchte zu tragen. Wir sind stolz auf was wir bis jetzt erreicht haben und freuen uns darauf die Ergebnisse dieses Projektes bestaunen zu können.

Die Arbeit am Weiher erwies sich anfangs als mühsam, da zuerst die verschiedenen Steine sortiert und die Folie des alten Weihers entfernt werden musste. Den bestehenden Weiher haben wir in schwerer Grabarbeit vergrössert. Die starken Jungs konnten mit Pickeln den Untergrund lösen (was sichtlich Spass machte). Anschliessend wurde das Material mit viel Muskelkraft abtransportiert. Als nächstes wurde die neue Folie in das Fundament unseres neuen Weihers gelegt. Grosse, schwere Steine sollten dabei das Rutschen der Folie verhindern und der kiesige Untergrund Lebensraum für verschiedenen Wasserlebewesen bieten. Mit der Zeit fiel uns der enorme Fortschritt am Weiher auf und die Vorfreude auf die Fertigstellung wuchs stetig. Wenn man bedenkt wie vielen Tieren man dadurch ein Zuhause ermöglicht wird einem sofort warm ums Herz.

Die neuen Akazien-und Birkenholzwände für den Mühledyych wurden bereits am Mittwoch installiert und fertiggestellt. Diese waren nötig, weil der künstliche Fluss die Erde an den Seiten sonst mit- und abtragen würde. Die alten waren bereits lückenhaft und morsch. Eine ordentliche Sanierung war also schon längst überfällig. Die Arbeit verlief reibungslos, unter anderem weil eine hohe Arbeitsmoral und eine gute Teamarbeit vorhanden war. Jene Gruppe ist nun damit beschäftigt eine Wassertrinkstelle für die Schöfli zu bauen. Diese ist so konstruiert, dass die Schafe von der Weide sicher ans Ufer des Mühledyych gelangen können um zu trinken.

Am Mittwoch blieb uns noch ein wenig Zeit für eine Führung durch die Merian Gärten während der uns spannende Aspekte des Themas Biodiversität nähergebracht wurden. So wurde auf die Probleme hingewiesen, die Neophyten und Neozoen verursachen und beschrieben wie mühsam es ist gegen deren Ausbreitung anzukämpfen.

Voraussichtlich werden wir bis am Freitagmittag, also wie im Zeitplan vorgesehen, alle Projekte beendet haben.

Während der Dyychwoche berichtet die Klasse 2WE vom Gymnasium Muttenz hier von ihren Erfahrungen. 

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Unsere ersten Eindrücke

Dyychwoche 2019

Wir, die Klasse 2WE vom Gymnasium Muttenz, haben uns im Juni für die Dyychwoche in den Merian Gärten beworben und wurden zu unserer grossen Freude ausgewählt. Es erwarten uns ein paar intensive Tage, die viel Arbeitseinsatz erfordern. Unsere Betreuer setzen grosse Stücke auf uns, da ihre Helfer normalerweise um einiges jünger sind. Demnach besteht der Plan für diese Woche aus der Fertigstellung von gleich drei Projekten. Diese beinhalten den Austausch von Brettern, die als Uferbefestigung dienen, sowie den Bau eines Weihers und eines nagelneuen Trinkstrands für die Schöfli. Zu Beginn der Woche wurden wir mit dem Thema des Dyychs durch eine Führung des Historikers Peter Habicht vertraut gemacht. Er informierte uns vor allem über die vielen Mühlen, die einst von den Dyychen angetrieben wurden.

Motiviert, informiert und gut ausgerüstet starteten wir demnach am Montagnachmittag mit der Arbeit. Als sich der Nachmittag langsam dem Ende zuneigte, war uns die Anstrengung anzusehen, jedoch waren alle mit den schon sichtbaren Fortschritten der Projekte zufrieden. Über die Funktionsweise der Mühlen durften wir heute, am Dienstagmorgen, auch noch eine Führung in der Mühle der Merian Gärten besuchen. Ebenfalls heute wird unser erstes Küchenteam eingeweiht, das für uns alle Spaghetti mit Tomatensauce und Pesto kocht.

Während der Dyychwoche berichtet die Klasse 2WE vom Gymnasium Muttenz hier von ihren Erfahrungen. 

Arbeiten am Projekt Dyych
Arbeiten am Projekt Weiher
Beginn der Woche mit den noch sauberen T-Shirts
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Grosse Ernte für die Schülerinnen und Schüler

Die Kinder im Programm Schule und Landwirtschaft ernten diese Woche die ersten Gemüse aus ihren eigenen Gärten: Radiesli, Spinat, Schnittsalat, Kopfsalat, Frühlingszwiebeln und Kohlrabi.

Während den letzten acht Wochen haben die Schülerinnen und Schüler ihre Beete gepflegt: Sie haben gejätet, gegossen und nun endlich das Gemüse geerntet: die Erntetaschen von jedem Kind waren bis zu 4 Kilogramm schwer! 

Ein Teil der Ernte wurde auch gleich vor Ort verarbeitet: Radiesliblätter-Pesto, geröstete Radiesli an Honigsauce, Kohlrabi-Dip und Bruschette mit Radiesliquark sind nur ein paar der Rezepte, die sie ausprobiert haben. So haben die Kinder auch zu Hause genügend Ideen, wie sie ihr Gemüse in ein feines Essen verarbeiten können.

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Eine Erfahrung fürs Leben

Ein grosser Tag im Programm "Schule & Landwirtschaft". Zum ersten Mal zogen sich die Kinder der Klasse Wasgenring 3a einen echten Imkeranzug über, öffneten die Türen von ihrem eigenen Bienenvolk und staunten, wie die Bienen auf ihren Armen landeten. 

Nicht nur für die Klasse ist das ein ganz neues Erlebnis, auch für uns. Denn das Modul "Honigbienen" wird zum ersten Mal durchgeführt und steckt noch mitten in der Pilotphase.  Das Modul besteht aus fünf Halbtagsbesuchen, die Schulklasse ist bereits zum dritten Mal da. Doch nach den Vorbereitungsarbeiten im Winter ist es nun endlich Zeit, direkt mit den Bienen zu arbeiten. Die Kinder durften das Jungvolk, welches die Imkerin Sabine Richli speziell für sie herangezogen hat, in der Obstanlage platzieren. Hier sammeln die Bienen nun fleissig Nektar und die  Schülerinnen und Schüler dürfen vor den Sommerferien Honig ernten.

Dank Geschenken, die unsere Besucherinnen und Besucher über die Wunschliste gemacht haben und der Unterstützung vom Freundesverein, konnte das nötige Material für dieses neue Modul im Rahmen von "Schule & Landwirtschaft" angeschafft werden. Wie zum Beispiel 25 Imkeranzüge in Kindergrösse oder die Kästen für die Jungvölker.

 

Schule & Landwirtschaft Bienenhaus