Grosse Ernte für die Schüler

Die Kinder im Programm Schule und Landwirtschaft ernten diese Woche aus ihren angelegten Gärten die ersten Gemüse: Radiesli, Spinat, Schnittsalat, Kopfsalat, Frühlingszwiebeln und Kohlrabi.

Während den letzten acht Wochen haben die Schülerinnen und Schüler ihr Gemüse in den Beeten gepflegt: Sie haben gejätet, gegossen und am Schluss geerntet.

Heute haben wir die Erntetaschen gewogen: Zwischen 2,5 und 4 kg Gemüse tragen die Kinder nach Hause. Wir haben mit den Kindern verschiedene Rezepte gemacht: Radiesliblätter-Pesto, geröstete Radiesli an Honigsauce, Kohlrabi-Dip und Bruschette mit Radiesliquark. So haben sie auch zu Hause genügend Ideen, wie sie ihr Gemüse in ein feines Essen verarbeiten können.

Eine Erfahrung fürs Leben

Ein grosser Tag im Programm "Schule & Landwirtschaft". Zum ersten Mal zogen sich die Kinder der Klasse Wasgenring 3a einen echten Imkeranzug über, öffneten die Türen von ihrem eigenen Bienenvolk und staunten, wie die Bienen auf ihren Armen landeten. 

Nicht nur für die Klasse ist das ein ganz neues Erlebnis, auch für uns. Denn das Modul "Honigbienen" wird zum ersten Mal durchgeführt und steckt noch mitten in der Pilotphase.  Das Modul besteht aus fünf Halbtagsbesuchen, die Schulklasse ist bereits zum dritten Mal da. Doch nach den Vorbereitungsarbeiten im Winter ist es nun endlich Zeit, direkt mit den Bienen zu arbeiten. Die Kinder durften das Jungvolk, welches die Imkerin Sabine Richli speziell für sie herangezogen hat, in der Obstanlage platzieren. Hier sammeln die Bienen nun fleissig Nektar und die  Schülerinnen und Schüler dürfen vor den Sommerferien Honig ernten.

Dank Geschenken, die unsere Besucherinnen und Besucher über die Wunschliste gemacht haben und der Unterstützung vom Freundesverein, konnte das nötige Material für dieses neue Modul im Rahmen von "Schule & Landwirtschaft" angeschafft werden. Wie zum Beispiel 25 Imkeranzüge in Kindergrösse oder die Kästen für die Jungvölker.

 

Schule & Landwirtschaft Bienenhaus

Dyychwoche 2019: Jetzt bewerben!

Neue Daten verfügbar

Wir suchen die motivierteste Klasse - wer hat Lust, eine Woche lang tatkräftig anzupacken? 

Jedes Jahr restaurieren wir ein weiteres Stück vom historischen Dyych - die traditionellen Uferverbauungen müssen immer wieder erneuert und ergänzt werden. Dabei leistet eine Schulklasse einen grossen Einsatz.

An der frischen Luft und unter fachkundiger Leitung bieten wir eine spannende Projektwoche in den Merian Gärten. Wir versprechen harte Arbeit aber auch viel Spass: Ein Einsatz für einen guten Zweck und ein einmaliges Klassenerlebnis!

Los geht's!

Mögliche Kursdaten: 
KW 25 17.-21. Juni (neu)
KW 34 19.-23. August
KW 35 26.-30. August
KW 36 2.-6. September

Bewerbung: 
Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 25. Februar 2019.
Das Bewerbungsdossier und alle Informationen gibt's hier:

Dyychwoche 2019

Kräftiges Grün

Gut geschützt unter Vlies: In der letzten Oktoberwoche haben Schülerinnen und Schüler im Programm Schule & Landwirtschaft ihre Weizenfelder angesät und die Felder zum Schutz vor Krähen mit einem Vlies abgedeckt. Dank dem lang ersehnten Regen und den warmen Temperaturen sind die Weizenpflänzchen wunderbar gewachsen und nun schon etwa 5 Zentimeter gross – Zeit, das Vlies zu entfernen. Zum Vorschein kommt  das typische kräftige Grün des Weizens, das im Herbst besonders auffällt.

Apfelwoche

Harte Arbeit in der Obstanlage: diese Woche ist Zeit für die grosse Apfelernte im Programm "Schule & Landwirtschaft". Kinder ernten Äpfel und zwar von dem Baum, den sie seit Anfang Jahr betreuen und beobachten. Nach monatelangem Jäten, Pflegen, Ausdünnen, Blüten zählen und Äpfel heranwachsen sehen ist es diese Woche endlich soweit und die reifen Früchte kullern in die Körbe der geduldigen Schülerinnen und Schüler.

Gestern war die erste Klasse hier und hat die Sorte Florina geerntet: 21 Kinder haben circa 300 Kilogramm Äpfel gepflückt bzw. aufgelesen! Denn wegen des Sturms am Sonntag liegen viele Äpfel am Boden. Durch den heissen Sommer sind sie bereits sehr reif und fallen leicht vom Baum. Aber das macht gar nichts. Aus den nicht ganz perfekten Früchten machen wir einfach Apfelsaft, mit der alten Mostpresse macht das allen Kindern besonderen Spass.  

Ein Teil der Äpfel verarbeiten wir grad zusammen zu Apfelwähe, Schnitzen und anderen leckeren Dingen. Jedes Kind nimmt 1 Kilogramm mit nach Hause. Und der Rest geht an den Marktstand, ab dieser Woche im Verkauf und jeden Tag kommt neue Sorte dazu: Topaz, Ariwa, Rajka, Rubinola. Unbedingt zuschlagen – reife Äpfel frisch vom Baum sind ein saftiger Genuss, und jede Sorte hat einen anderen Geschmack!

Schule & Landwirtschaft Marktstand

Eine Woche lang Erlebnisse.

Dyychwoche Tag 5

Es ist der letzte Tag in den Merian Gärten.

In dieser Woche haben wir viel über die Arbeit eines Gärtners, über die Umwelt und das Teamwork in der Klasse gelernt. Zusammen haben wir jedem Wetter getrotzt und dabei viele Faschinen gemacht und eingebaut.

Wir haben viel erlebt und werden uns als Klasse daran erinnern. Ausserdem haben wir T-Shirts mit der Aufschrift "Dalbe Dyych Wuche 2018" bekommen und während der ganzen Woche getragen.

Heute Morgen werden wir noch die letzten Faschinen einbauen. Am Nachmittag haben wir einen Abschieds-Apéro und werden ein wenig über die Woche erzählen. Uns hat die Dyychwoche sehr gut gefallen und wir können sie weiter empfehlen!

Während der Dyychwoche berichtete die Klasse hier jeden Tag von ihren Erfahrungen. 

Das ganze Team der Merian Gärten bedankt sich bei der Klasse 2H aus dem Schulhaus St. Alban in Basel und dem Lehrerteam für die tolle Dyychwoche! Die Schüler haben einen grossen Einsatz geleistet und waren sehr motiviert und engagiert - auch bei Regenwetter. Und das Ziel wurde erreicht: Der Dyych ist wieder restauriert.

Vielen Dank von der Geschäftsführerin, dem Betriebsleiter, den Organisatoren, der Dyychkorporation und allen, die hier arbeiten!

Bericht Tag 1 Bericht Tag 2 Bericht Tag 3 Bericht Tag 4

Die Mittagspause

Dyychwoche Tag 4

Jeden Tag essen wir im Lehmhaus zusammen zu Mittag. Eine Gruppe von Schülern macht von der 10-Uhr-Pause bis zur Mittagspause das Essen bereit. Dabei sind wir erstaunlich gut organisiert und die Küche sieht immer ordentlich aus. Aber wenn so viele Leute zusammen arbeiten muss man sich sehr gut absprechen.

Den Menuplan haben wir gemeinsam erstellt, dabei haben wir abgestimmt was wir essen möchten. Diese Woche gab es schon Älplermakronen, Spaghetti mit Tomatensosse, Fajitas und Pizza. Die Pizza haben wir im grossen Holzbackofen im Lehmhaus gebacken.

Nur das Abwaschen ist ein bisschen schwierig, nach dem Essen hat das Küchenteam kaum noch Lust dazu… Aber wir hören Musik und dann macht sogar das Spass. 

Während der Dyychwoche berichtet die Klasse hier jeden Tag von ihren Erfahrungen. 

Bericht Tag 1 Bericht Tag 2 Bericht Tag 3

Was machen wir überhaupt?

Dyychwoche Tag 3

Es ist unser dritter Tag in den Merian Gärten. Wir reden immer davon, dass wir den Dyych verbessern - doch was heisst denn überhaupt verbessern? Heute erklären wir in drei Schritten, was wir genau machen:

1. Als erstes nehmen wir lange Weidenäste, legen sie auf einen Stapel und binden sie mit Kokosschnur zusammen. Diese Bündel nennt man Faschinen.

2. Wir nehmen die alten Faschinen aus dem Dyych heraus und begradigen das Ufer mit Schaufeln und Spaten.

3. Die neuen Faschinen legen wir ans Ufer und befestigen sie mit Holzstäben, die wir mit dem Hammer einschlagen. Danach füllen wir den leeren Raum zwischen den Faschinen und dem Ufer mit Kies auf.

Wir sind jetzt schon drei Tage hier in den Merian Gärten. Wir sind immer noch motiviert und geistig fit, aber wir spüren langsam die körperliche Anstrengung. Nach wie vor macht es uns aber sehr Spass!

Während der Dyychwoche berichtet die Klasse hier jeden Tag von ihren Erfahrungen. 

Bericht Tag 1 Bericht Tag 2

Unsere ersten Eindrücke

Dyychwoche Tag 2

Wir sind jetzt schon zwei Tage hier in den Merian Gärten. Es ist toll an etwas zu arbeiten, an dem man die Fortschritte sieht. Es ist aber auch schön, als Klasse zusammen zu arbeiten.

Heute Morgen haben wir aus den Fallen für die amerikanischen Flusskrebse Fische befreit, die sich dort verfangen hatten. Wir haben auch freie Flusskrebse gesehen. Sie sind schwarz mit knallroten Scheren und einem blauen Bauch.

Unsere Arbeitszeit geht von 8.30 bis 16.30 Uhr, in diese Zeit sind wir immer draussen. Das ist ein grosser Unterschied zum Schulalltag! Hier sind die Tage länger, aber da wir uns den ganzen Tag bewegen, erscheint es uns weniger anstrengend als die Schule. Die Arbeit ist viel handfester und weniger kopflastig, und wir können oft selber entscheiden wie wir die Aufgaben untereinander verteilen. Diese Selbstständigkeit ist toll.

Wenn wir im Dyych arbeiten, dann haben wir immer Fischerstiefel an. In diesen Tagen sind schon etwa vier Leute in den Dyych gefallen, aber es ist ja warm - da trocknet die Kleidung schnell wieder. 

Wie es allen so geht?
Wir haben dazu eine Jungengruppe (J) und eine Mädchengruppe (M) interviewt:

Was macht euch am meisten Spass?
J. Im Dyych arbeiten.
M. Im Dyych arbeiten. Hauptsache, Spass. 

Was erwartet ihr von der Woche?
J. Den Dyych zu erhalten und Spass zu haben.
M. Dass wir etwas lernen und natürlich auch Spass. 

Habt ihr schon einen Flusskrebs gefangen?
J. Ja, aber wir mussten aufpassen dass er uns nicht zwickt, bis wir herausfanden, dass wir einen toten Flusskrebs gefangen haben...
M. Nein, aber einen gesehen. 

Während der Dyychwoche berichtet die Klasse hier jeden Tag von ihren Erfahrungen. 

Bericht Tag 1

Statt Schule: Dyycharbeit!

Dyychwoche Tag 1

Wir sind die Klasse 2H, die 8. Sekundarstufe aus dem Schulhaus St. Alban in Basel. Wir haben uns vor knapp einem Jahr für die Dyychwoche mit einem Film beworben. Mit dem mehrminütigen Film wollten wir, dass man einen Eindruck  von uns und unserer Motivation bekommt. Wir wollten ausdrücken, dass wir diesen Einsatz wirklich machen wollen und haben alles gegeben um einen richtigen Wow-Effekt zu schaffen. Es war ausserdem unser erstes gemeinsames Projekt als Klasse. Obwohl wir uns noch nicht gut kannten ist eine richtige Zusammenarbeit entstanden.  Als wir ein paar Wochen später die Zusage bekamen, haben wir uns echt gefreut.

Diese Woche helfen wir den Dyych zu renovieren, zusammen mit den Fachleuten der Merian Gärten. Wir hoffen viel über den Dyych zu lernen und oft handwerklich Arbeit zu verrichten. Doch natürlich freuen wir uns auch, eine Schulwoche nicht im Schulhaus zu verbringen. Diese Woche wird uns sicherlich auch als Klasse noch mehr zusammenbringen. Wir denken, dass die Woche sehr produktiv wird - aber vor allem wird sie lustig und uns tolle Erinnerungen schenken.

Während der Dyychwoche berichtet die Klasse hier jeden Tag von ihren Erfahrungen. 

Dyychwoche 2019: Jetzt bewerben!

Wir suchen die motivierteste Klasse - wer hat Lust, eine Woche lang tatkräftig anzupacken? 

Jedes Jahr restaurieren wir ein weiteres Stück vom historischen Dyych - die traditionellen Uferverbauungen müssen immer wieder erneuert und ergänzt werden. Dabei leistet eine Schulklasse einen grossen Einsatz.

An der frischen Luft und unter fachkundiger Leitung bieten wir eine spannende Projektwoche in den Merian Gärten. Wir versprechen harte Arbeit aber auch viel Spass: Ein Einsatz für einen guten Zweck und ein einmaliges Klassenerlebnis!

Los geht's!

Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 19. September 2018.

Das Bewerbungsdossier und alle Informationen gibt's hier:

Dyychwoche 2019

Pflanzung einer misteltragenden Eiche

Die Firma Iscador AG aus Arlesheim hat den Merian Gärten zum 100-jährigen Jubiläum der Misteltherapie bei Krebs eine Eiche geschenkt. Misteln auf Eichen sind sehr selten und daher etwas Besonderes, denn normalerweise wehren Eichen Misteln ab.

Der 7-jährige Baum ist ca. 1.50 Meter hoch und wurde am 14. Dezember 2017 angeliefert und auf dem Hochplateau neben einer artenreichen Wiese gepflanzt.

Bei der Eiche handelt es sich um eine Stieleiche (Quercus robur). Sie wurde aus einer Eichel, die im Mai 2010 gesät wurde, gezogen. Die Frucht ging aus einer Zufallskreuzung veredelter Eichen, deren Reiser von französischen Misteleichen stammen, hervor.

Die Merian Gärten freuen sich, dass die Eiche auf dem Hochplateau ein neues zuhause gefunden hat.

Blütenspaziergang im Dezember

Um es vorweg zu nehmen, die Blütenfülle hält sich momentan in Grenzen. Wer viele "Blüten" sehen will, sollte seinen Spaziergang kurz nach der Morgendämmerung unternehmen und die Eisblumen bewundern.

Gestartet wird dieses Mal vor dem Pächterhaus in Vorder Brüglingen. Gleich gegenüber stehen einige blühende Bergenien (Bergenia 'Herbstblüte' und 'Doppelgänger'). Folgen Sie nun dem Weg Richtung Gewächshäuser, passieren Sie die strukturstarken Samenstände von Sedum 'Herbstfreude'. Hinter den Häusern begrüsst Sie dann ein Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) mit den ersten gelben Blüten.

Nur ein paar Schritte weiter, im Silberhang, gibt es so manches zu entdecken. Da blüht zum Beispiel der Strauch-Gamander (Teucrium fruticans). Des Weiteren erfreuen die Samenstände verschiedener Phlomis sowie unterschiedlichste behaarte Blätter, insbesondere im Raureif. Anschliessend lohnt sich ein Abstecher zu den Clematis, ganz besonders für Liebhaber flauschiger Samenstände. Schliesslich geht es weiter zum Nutzpflanzengarten. Gleich beim Heckendurchgang rechts hat der Japanische Papierstrauch (Edgeworthia tomentosa) bereits seine speziellen, perlmutfarbenen Blütenknospen entwickelt.

Verlassen Sie nun den Garten wieder am selben Ort und folgen Sie der Hecke Richtung Irissammlung. Auf der kleinen Felsnase rechterhand blühen die ersten Cyclamen (Cyclamen coum). Vorbei an der Gräserkulisse ist das nächste Ziel die Villa Merian, wo der Lorbeerblättrige Schneeball (Viburnum tinus) die ersten Blüten zeigt. Wer nun bereits kalte Finger hat, kann den Spaziergang mit einem warmen Getränk beenden.

Wer noch nicht genug hat, kann den Weg ins Rhododendrontal unter die Füsse nehmen. Diese Pflanzen haben bereits ihre Blütenknospen für nächsten Frühling angesetzt. Fast wie kleine Artischocken in allen Farbnuancen von Rot bis Grün sitzen sie an den Zweigspitzen. Welche Knospen gefallen Ihnen am besten? Merken Sie sich diese und lassen Sie sich im April überraschen, was aus ihnen geworden ist.

Clematis tibetana
Rhododendron 'Jacksonii'
Rhododendron smirnowii
Phlomis russeliana
Bergenia 'Herbstblüte'
Sedum 'Herbstfreude'
Teucrium fruticans
Jasminum nudiflorum

Rezepte aus dem Lehmhaus

Abkühltipps für den Start in die Sommerferien

Wir sind sicher der Sommer kommt bald zurück und wünschen mit diesen Rezepten für heisse Tage einen guten Start in die Sommerferien.

Blüten-Eiswürfel

In jedes Abteil eines Eiswürfelbehälters eine essbare Blüte geben - wir verwenden z. B. Borretsch, Gänseblümchen, Goldmelisse oder Ringelblumenblütenblättchen. 

Mit Wasser oder Sirup auffüllen

Einige Stunden ins Gefrierfach stellen

Die dekorativen Eiswürfel ins Lieblingsgetränk geben (oder gleich so lutschen!)

Duftend-erfrischendes Fussbad

Ein grosses Becken mit kaltem Wasser füllen

Einige frische Minzeblätter oder Lavendelblüten ins Fussbadwasser geben

Wenn Sie keine Frischpflanzen haben, können Sie auch einige Tropfen ätherisches Öl beigeben

Füsse rein und entspannen…

Vermittlung im Lehmhaus

In unseren Schulprogrammen verarbeiten wir je nach Wetter und Laune was der Kräutergarten grad hergibt. Ab und zu verraten wir hier ein Rezept... Das Team der Vermittlung wünscht erholsame Sommerferien. 

Naturerlebnisse für Schulen Schule & Landwirtschaft

Dyychwoche 2017

Eine besondere Projektwoche für eine engagierte Klasse

Wir suchen eine motivierte Schulklasse, die Lust hat, eine Woche lang zu schwitzen, zu lachen, zu lernen. An der frischen Luft und unter fachkundiger Leitung bieten wir eine spannende Projektwoche in den Merian Gärten: Ein Einsatz für einen guten Zweck und ein einmaliges Klassenerlebnis!

Worum geht es?

Der St. Alban-Dyych und der Mühledyych sind künstlich angelegte Kanäle, die durch die Merian Gärten fliessen. Verbauungen im Kanal beschleunigen das Wasser, was schon im 12. Jahrhundert den Antrieb von zahlreichen Mühlen, Schmieden und Sägereien ermöglichte.

Die traditionellen Uferverbauungen des Dyychs müssen immer wieder erneuert und ergänzt werden. Dies wird jedes Jahr als Arbeitswoche mit einer Schulklasse durchgeführt - eine tolle Gelegenheit für die Jugendlichen, das Schulzimmer zu verlassen und draussen aktiv zu sein.

Mitmachen!

Möchten Sie mit Ihrer Klasse mitmachen? Wir können die Kurswoche jedes Jahr einmal durchführen. Für 2017 suchen wir die motivierteste Klasse! Bewerben Sie sich jetzt. Bewerbungsschluss: 20. September 2016

Mitmachen!

Möchten Sie mit Ihrer Klasse mitmachen? Wir können die Kurswoche jedes Jahr einmal durchführen. Für 2017 suchen wir die motivierteste Klasse! Bewerben Sie sich jetzt. Bewerbungsschluss: 20. September 2016

Arbeiten im Rhodendrontal

Der St. Alban-Dyych und der Mühledyych sind künstlich angelegte Kanäle, die durch die Merian Gärten fliessen. Sie dienten schon im 12. Jahrhundert dem Basler Gewerbe als Energielieferanten: Verbauungen im Kanal kanalisieren und beschleunigen das Wasser, was den Antrieb der Korn- und Papiermühlen, Hammerschmieden und Sägereien entlang des Dyychs ermöglichte.

Obwohl die Ufer des Dyychs befestigt sind, verursachen Strömung und Regen immer wieder Erosionsschäden. Um Charakter und Funktion des Dyychs zu erhalten, ist regelmässiger Unterhalt der traditionellen Uferverbauungen nötig.

Während fünf Tagen macht sich eine engagierte Sekundarklasse an die Arbeit: Im Rahmen der «Dyychwoche» - einer Projekt- und Arbeitswoche - sanieren sie beschädigte Uferbereiche im Rhododendrontal. Mit Stiefeln und Werkzeug ausgerüstet und unter fachkundiger Anleitung begutachten die Schülerinnen und Schüler die Uferabschnitte und stellen sie nach traditioneller Bauweise mit Holz, Sand, Kies und lebenden Pflanzen wieder her.

Das Rhododendrontal bleibt während den Arbeiten für alle Besuchenden normal zugänglich.