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Kräftiges Grün

Gut geschützt unter Vlies: In der letzten Oktoberwoche haben Schülerinnen und Schüler im Programm Schule & Landwirtschaft ihre Weizenfelder angesät und die Felder zum Schutz vor Krähen mit einem Vlies abgedeckt. Dank dem lang ersehnten Regen und den warmen Temperaturen sind die Weizenpflänzchen wunderbar gewachsen und nun schon etwa 5 Zentimeter gross – Zeit, das Vlies zu entfernen. Zum Vorschein kommt  das typische kräftige Grün des Weizens, das im Herbst besonders auffällt.

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Videodreh im Mühlemuseum

Das Mühlemuseum in den Merian Gärten ist Drehort für den Berner Mundartmusiker Dänu Extrem. In seinem Musikvideo "Ke Strom" besingt er den Gegentrend zur Technisierung der Umwelt und nutzt die Mühle, die mit Wasserkraft und ohne Strom läuft.

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Blütenspaziergang im November

Der Novemberspaziergang startet beim Eingang St. Jakob und führt quer durch die Gärten. Noch vor dem Tor, zwischen der violetten Aster 'Ezo Murasaki', strecken die ersten Schneeglöckchen (Galanthus elwesii-Hybriden) ihre Köpfchen gen Himmel. Nach Durchschreiten des Tors nehmen Sie die rechte Abzweigung und schlendern zur Clematissammlung. Auch hier gibt es bereits Schneeglöckchen, umspielt von den schon seit Monaten blühenden Sterndolden (Astrantia major in Sorten). Die Attraktion bilden aber momentan zwei Clematis cirrhosa. Solange das Wetter mild bleibt, können sie in voller Pracht bestaunt werden. Mit Temperaturumbruch bekommen sie eine Decke aus Tannästen.

Auch Früchte erfreuen im November das Herz. So zum Beispiel die Mispel (Mespilus germanica), welche Sie bewundern können wenn Sie den kleinen Durchgang Richtung Gewächshäuser nehmen und dann dem schmalen Weg im Hang folgen. Weiter geht es zur Irissammlung, wo in der Verzweigung die Pflanze des Monats (Iris unguicularis) blüht. Nur wenige Schritte weiter an der nächsten Verzweigung zeigt sich dem erhobenen Blick die sehenswerte Frucht des Taschentuchbaums (Davidia involucrata var. vilmoriniana).

Wer Stiefmütterchen mag, kann seinen nächsten Halt beim Rondell vor der Villa Merian machen. Auch in der Rabatte hinter dem Tor blüht es unermüdlich. Hier insbesondere der Herbst-Eisenhut (Aconitum carmichaelii 'Arendsii'), die Prachkerze (Gaura lindheimeri) und die Kleinblütige Bergminze (Calamintha nepeta 'Triumphator'), welche nun ihre Farbe von weiss nach blau gewechselt hat. Dahinter die Scharlach-Fuchsie (Fuchsia magellanica).

Der Pleasure Ground bietet momentan ein ganz besonderes Spektakel. Im Rasen wimmelt es förmlich von verschiedensten Pilzen. Zum Schluss nehmen Sie den Weg zum Rhododendrontal. Immer noch blühen hier mehrere Rhododendron sowie der Kletternde Fingerrauch (Dactylicapnos macrocapnos) und die Krötenlilie (Tricyrtis formosana x hirta).

Clematis cirrhosa
Mispel (Mespilus germanica)
Pilze im Pleasure Ground
Kletternder Fingerrauch (Dactylicapnos macrocapnos)
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Mäuselöcher bei Petersilie

Bild der Woche aus dem Kräutergarten: Tiefe Mäuselöcher unter der Petersilie. Nager haben von unten die Wurzeln abgefressen. Die Mäuse bereiten sich auf den Winter vor... 

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EINBAU EINER FLÄCHENDRAINAGE

Stehendes Wasser in den Beeten macht den Pflanzen im Bauerngarten zu schaffen.

Die Drainageleitungen, die vor drei Jahren eingebaut wurden, brachten nicht die erhoffte Verbesserung. Nun wird eine Flächendrainage geschaffen. Dazu werden die Beete komplett ausgehoben, eine 20 Zentimeter dicke Schicht Rundkies eingefüllt, mit Vlies abgedeckt und wieder mit Humus aufgefüllt.

Das Wasser sollte dann, wie in einem Sickerbecken, in die Kiesschicht ablaufen und dort langsam in den Boden versickern. Das Fleece verhindert, dass sie Nässe wieder in die Erdschicht aufsteigt.

Die Arbeit am ersten Abschnitt dauert bis circa Ende November, je nach Witterung länger. Die weiteren Abschnitte folgen in den nächsten Jahren. 

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Die ersten Schneeglöckchen blühen!

Die ersten Schneeglöckchen blühen. Wer den Eingang St. Jakob in die Merian Gärten nimmt, der hat die Möglichkeit, dort die ersten Schneeglöckchen zu entdecken. Meistens sind die herbstlichen Blüten zwischen grösseren Pflanzen verborgen und werden leicht übersehen, dafür wirken sie zauberhaft im Herbstlaub.

Es sind die ersten Schneeglöckchen, spätere Exemplare lösen sich danach ab und die letzten werden Sie hier noch im März finden. Es lohnt sich, ab jetzt Ausschau zu halten!

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Blütenspaziergang im Oktober

Der Oktoberspaziergang steuert drei besonders sehenswerte Standorte an. Die Wege dazwischen haben zwar auch noch ein paar Blüten vorzuweisen, aber die Zeit der üppigen Blumenbouquets ist für dieses Jahr vorbei.

Gestartet wird gleich am ersten besonderen Plätzchen - im Rhododendrontal. Das fantastische Blau der beiden Isodon-Arten: Isodon rubescens und Isodon effusus leuchtet hier momentan aus allen Lücken zwischen den Gehölzen. Ergänzt werden sie durch die weisse Blüte des Herbst-Steinbrechs (Saxifraga serotina 'Maigrün'), die rosa Krötenlilie (Tricyrtis formosana x hirta) und einige Einzelblüten von nachblühenden Rhododendron.

Der nächste unbedingt sehenswerte Standort ist das Salbei-Beet. Immer noch blühen hier zahlreiche Arten um die Wette, wie zum Beispiel Salvia greggii oder Salvia guaranitica. Dorthin gelangen Sie am schnellsten dem Dych entlang, rechts über die Brücke und weiter am anderen Ufer bis zum Lehmhaus.

Mit dem Fernziel Clematissammlung kann nun zum Beispiel der Weg durch den Alten Bauerngarten genommen werden. Hier blühen nebst Anderem noch eine Kardy und der Buchweizen. Etwas weiter, auf dem Hofplatz Vorder Brüglingen begegnen Ihnen die letzten Kübelpflanzen und am Eck zu den Gewächshäusern blüht die Bergenie 'Herbstblüte'. Nun haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie folgen dem Hauptweg Richtung St. Jakob und erfreuen sich an den letzten, den Weg begleitenden Astern und Anemonen, bis Sie dann links abbiegen und zu den Clematis hochgehen. Oder Sie spazieren durch den Nutzpflanzengarten, vorbei am eindrücklichen Reispapierbaum (Tetrapanax papyrifer) und der etwas zarteren Gossypium thurberi, sowie anschliessend durch den Silberhang mit einem feinen weissen Teppich vom Kriechenden Berg-Bohnenkraut.

Am Ziel angelangt leuchtet Ihnen von weitem die weisse Wolke der Rispenblütigen Waldrebe (Clematis terniflora) entgegen. Untermalt wird sie von verschiedenen Astrantien und von blauem Eisenhut. Hier endet der offizielle Spaziergang. Allerdings laden die jetzt stetig zunehmenden bunten Herbstfarben zu weiteren Entdeckungstouren ein.

Gossypium thurberi
Ananas-Salbei (Salvia elegans 'Scarlet Pineapple')
Buchweizen
Rispenblütige Waldrebe (Clematis terniflora)
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Geschafft!

Geschafft! 74 Quadratmeter, 2380 Pflanzen (davon 500 Tulpen und 150 Narzissen) und rund 60 Stunden Arbeit  - von der Bodenbearbeitung und Pflanzenmischung über die Ausführungsplanung, Vermessung und dem Einpflanzen (vieles machen übrigens die Lehrlinge). Wie jedes Jahr im Herbst ist das Wechselflorbeet vor der Villa neu bestückt worden. 

Bühne frei für das Winterschauspiel.

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Platz für neue Farben

Der Sommerflor macht dem Herbst Platz. In der Woche vom 15. Oktober wird das Wechseflorbeet neu angepflanzt. Die neuen Pflanzen stehen schon bereit...

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Tapetenwechsel für die Schafe

Heute Morgen haben unsere Schafe den Aufstieg ins Hochplateau genommen und sind in ihrem vorübergehenden Zuhause angekommen. Denn während der nächsten paar Tage weiden unsere Schafe ausnahmsweise auf der Naturschutzwiese beim Jurablick. Infolge der lange andauernden Trockenheit im Sommer sind die Pflanzen in dieser Wiese nur wenig gewachsen. Deshalb lohnt es sich nicht, vor dem Winter noch einmal zu mähen. Damit die Pflanzen aber nicht zu hoch in den Winter gehen, werden sie nun von den Schafen abgeweidet. Die Wiese wird dadurch nicht beeinträchtigt: Der Boden ist nach wie vor trocken und fest und unsere Bündner Oberländer Schafe sind eine leichte Rasse, so dass keine Trittschäden entstehen sollten. Während diesen Tagen geben ihnen Gebüsch und Gehölz Schutz vor Wind und Wetter.

Seit der Widderschau ist der Widder Dario für einen Monat bei uns zu Gast. Die Schafe sind momentan in zwei Herden aufgeteilt: Auf dem Hochplateau weiden fünf Schafe mit dem ausgeliehenen Widder Dario, der sie decken soll. Beim Stall sind unser kastrierte Bock Bernie mit Queeny und Palü, die nicht gedeckt werden.

auf der neuen Naturschutzwiese
auf dem Weg ins Hochplateau