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Beete bepflanzt

Kohlrabi, Fenchel, Eichblattsalat: Alles will in den Boden! Die Gemüsesetzlinge unserer Schulklassen in "Schule & Landwirtschaft" sind so gesund und kräftig wie selten. Nach einigen Wochen in der Anzucht müssen sie nun unbedingt ausgepflanzt werden.

Weil die Klassen wegen der geschlossenen Schulen nicht in die Gärten kommen konnten um ihre Beete zu bepflanzen, haben wir das einfach selber übernommen. Im Folienhaus hinter dem Lehmhaus sind nun hunderte von Pflänzchen gesetzt. Zwar hat nicht jedes Kind ein eigenes Beet wie das normalerweise der Fall wäre. Dafür dürfen sich alle schon jetzt auf die Ernte freuen, wenn die Schule (hoffentlich!) nach Ostern wieder losgeht.  

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Blumen machen glücklich!

Geniessen Sie den Frühling von zuhause aus! Wir teilen hier auf unserer Website die Dinge mit Ihnen, die Freude machen: Bilder von strahlenden Blüten, zarte Knospen, jungen Lämmern und Kaninchen und Küken und berichten von unserer täglichen Arbeit. 

Denn wir machen weiter! Unsere Gärtnerinnen und Gärtner pflegen die Anlage weiterhin mit der selben Sorfalt und Liebe zum Detail. Wir hoffen, dass wir unsere Besucherinnen und Besucher bald wieder vor Ort begrüssen dürfen - mit der gewohnten Blütenpracht und Pflanzenvielfalt. 

Schauen Sie doch öfters mal auf unsere Website vorbei. Denn: Blumen machen glücklich!  

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Drillingslämmer! Und viele winzige Kaninchen

Palü hat zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und zwar grad drei Lämmer auf einmal. Drillinge kommen zwar immer mal wieder vor, bei einer so jungen Aue ist es aber schon etwas Besonderes. Drillinge bringen neben Freude auch einige Sorgen. Auen haben nur zwei Zitzen und das schwächste Lamm kann neben seinen starken Geschwistern oft zu wenig Milch ergattern. Palü ist aber eine sehr gute Mutter und sorgt für alle drei Kleinen äusserst gut. Sie legen alle drei gleichmässig an Gewicht zu. Sollte eines gegenüber seinen Geschwistern abfallen, werden wir mit dem Schoppen und Pulvermilch nachhelfen müssen. Im Moment sind wir aber einfach sehr glücklich darüber, dass alle drei wohlauf sind.

Bei den Kaninchen sind es ganz andere Zahlen: Total haben wir 19 Jungkaninchen aus zwei Würfen, die am 3. resp. 13. März zur Welt gekommen sind. Die Kaninchen auf dem Bild sind am 3. März zur Welt gekommen und haben übers Wochenende die Augen geöffnet und beginnen allmählich den Kaninchenstall zu erkunden.

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Frisch aufgeblüht

Dieser hübsche Strauch lässt nicht nur Gärtnerherzen höherschlagen! Der Japanische Papierstrauch (Edgeworthia tomentosa) zeigt bereits im tiefsten Winter seine wunderschönen, silbern behaarten, Blütenknospen. Nun haben sie sich geöffnet und präsentieren eine Fülle von leuchtendgelben Blüten.

Der Name der Pflanze rührt daher, dass in Japan die Bastfasern seiner Borke zur Herstellung von Papier (Mitsumata) verwendet werden. 

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Die ersten Lämmer sind da

Die Zwillingslämmer von Aue Haiti erkunden neugierig den Stall. Sie kamen Anfang diese Woche auf die Welt. Auch bei Havanna hat es schon Nachwuchs gegeben. Sie sind zurzeit noch in einem ungestörten Bereich des Stalls. Bis Ende März erwarten wir noch mehr Lämmer, mindestens zwei Schafe sind noch trächtig. 

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Pflanze des Monats März

Farnblättriger Lerchensporn
(Corydalis cheilanthifolia)

Dieser entzückende kleine Farn geistert seit 20 Jahren durchs Rhododendrontal. In milden Wintern bekommen seine Wedel eine schöne Bronzefärbung, im Frühjahr treibt er frischgrün aus und erfreut Hummeln und Menschen durch seine hellgelben Blüten.

Blüten? Blüten. Also doch kein Farn, denn ein Farn mit Blüten ist keiner. Zu der Zeit, als sich die Farne entwickelten, gab es dieses neumodische Zeug noch nicht; damals vermehrte man sich noch durch Sporen, nach alter Sitte. Ein Blick aufs Etikett löst das Rätsel: Es ist der Farnblättrige Lerchensporn. Er wird nur wenige Jahre alt, bildet aber reichlich Samen (auch so ein neumodisches Zeug, da sind sich Farne und Moose einig) und taucht an immer neuen Orten auf, ohne lästig zu werden. Und wenn er sich doch mal an eine unpassende Stelle verirrt hat, kann man ihn einfach umpflanzen oder auch verschenken.

Der Farnblättrige Lerchensporn stammt – wie auch viele andere faszinierende Schattenpflanzen – aus Chinas felsigen Bergwäldern. Er wächst bei uns fast überall, wo es nicht zu trocken ist. Am besten pflanzt man ihn an einen schattigen Standort zwischen Steinen, in eine Blockmauer oder am Rand einer schattigen Kiesfläche. Mit Hilfe von Ameisen, die seine Samen verteilen, taucht er gelegentlich auch an unerwarteten Orten auf und passt genau dort perfekt hin.

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Neugestaltung im Kunsthaus

Seit Ende Januar steht im Rahmen der Ausstellung "Into the Weeds" von Marlene McCarty ein kreisrundes Beet mit Pflanzen der Merian Gärten in der Eingangshalle vom Kunsthaus Baselland. In Kooperation entstand ein Pflanzenbeet mit Gift- und Heilpflanzen, das während der Ausstellung gepflegt, neu gepflanzt und eingesät wird. In den letzten Tagen haben unsere Gärtnerinnen und Gärtner das Beet neu gestaltet und die alten durch frische Pflanzen ersetzt. 
Für die Anordnung der Pflanzen hat sich unser Gartenteam diesmal an der Kreisform des Beets orientiert. Wie bis anhin finden Sie wieder Helleborus, Himbeeren, Maiglöckchen, Baumwolle, Ginster, Oleander, Tabakpflanzen, Rosen und weiteres. Aktuell können Sie sehen wie die Rosen austreiben. Besuchen Sie die lebende Pflanzenwelt im Kunsthaus Baselland bis Mitte April und nehmen Sie an einer Führung oder Workshop teil.

Detaillierte Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden Sie hier.  

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Mit dem Bagger Hecken pflegen?

Auf dem Hochplateau mussten wir mit schwerem Gerät anrücken: Wir haben Roten Hartriegel (Cornus sanguinea) in der Hecke entfernt ­- mit dem Bagger.

Wenn dieser einheimische Strauch sich wohl fühlt, fängt er gerne an zu wuchern.  Auf dem Hochplateau verdrängt er dabei stellenweise andere Pflanzen. Es kommt zu einer Strukturarmut – also viel vom gleichen - und er wächst auch in die Wiesen ein.

Deshalb entfernen wir ihn dort, wo er dominant geworden ist. Denn wenn man ihn im Winter bloss zurückschneidet, treibt er umso mehr aus und bildet Wurzelausläufer. Die einzige Art, ihn sicher zu entfernen ist mit dem Bagger.

In die Lücken haben wir verschiedene einheimische und standorttypsische Sträucher gepflanzt: Schwarz- und Weissdorn, Gewöhnlichen Schneeball, Pfaffenhütchen, Kreuzdorn und Liguster. So stellen wir sicher, dass die Wildhecken vielfältig und damit ökologisch wertvoll bleiben.

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Frisch aufgeblüht

Der zarte Krokus-Blütenteppich unter der Baumreihe zwischen Villa und Vorder Brüglingen lässt erste Frühlingsgefühle aufkommen. Infolge des bisher milden Winters sind diese hübschen Zwiebelpflanzen dieses Jahr etwas früher dran als gewohnt. Und wer genau schaut, entdeckt dazwischen sogar bereits die ersten Balkan-Windrösschen (Anemone blanda).