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Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit

Der Weihnachtsbaum steht vor der Villa Merian zum Selberschmücken parat, das Restaurant ist festlich geschmückt und die kalten Tage laden zu einem Spaziergang ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Villa Merian hat am Samstag sowie am Sonntag für Sie wie gewohnt ab 9 Uhr geöffnet. Unser Sonntagsbrunch findet bis Ende Jahr neu jeden Sonntag statt. Von Montag bis Freitag bleibt die Villa geschlossen.

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Der Weihnachtsbaum wird eingerichtet

Heute haben wir wieder den grossen Weihnachtsbaum in den Merian Gärten aufgestellt. Vor der Villa Merian steht auch dieses Jahr ein sechs Meter hoher Tannenbaum, der geschmückt werden will. Die Grunddekoration mit Weihnachtskugeln und Materialien aus den Merian Gärten wie Waldreben-Girlande, Tannenzweige, Äpfel und Haselnusskränzli haben wir bereits aufgehängt. Nun kommen Sie zum Zug.

Vom 1. Advent bis Weihnachten dürfen unsere Besucherinnen und Besucher eigenen Baumschmuck mitbringen, um sich selbst und anderen eine Freude zu machen. Schnur und Draht stehen bereit, jeder darf seine Dekoration selber aufhängen. Machen Sie mit! 

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Die gestaffelte Bewirtschaftung und ihre ökologischen Vorteile

blühender Bärenklau in der Mitte vom Bild und rechts davon ein verdorrter Bärenklau

Das Trockenbiotop bietet zurzeit eine Variation an Vegetationsstadien. So steht zum Beispiel nebst einem noch blühenden Doldenblütler, dem Bärenklau, ein bereits verdorrtes Exemplar in unmittelbare Nähe. Dies ist ein wunderbares Abbild der gestaffelten Bewirtschaftung: Die Wiesen werden abschnittsweise und nicht die gesamte Fläche auf einmal gemäht, wodurch verschiedene Vegetationsstadien gebildet werden. Eine solche Bewirtschaftung ist zwar zeitlich aufwändiger, bietet aber eine wichtige Unterstützung für die Tierwelt. Die Blüten bieten den späten Besuchern immer noch süssen Nektar und Pollen. Samen an stehen gelassenen Stauden dienen den Vögeln als Nahrungsquelle. Tote Stängel und Blütenstände werden von Insekten und Spinnen als Überwinterungsort genutzt.

Nebst den Wiesen beim Trockenbiotop wird die gestaffelte Bewirtschaftung auch bei den anderen unter Naturschutz stehenden Wiesen angewandt, besonders auf dem Hochplateau und den Böschungen. Damit das Gärtner-Team eine Übersicht hat, wann ungefähr welche Wiese gemäht werden muss, wird ein Pflegeplan geführt. Magere Wiesen, welche sich auf nährstoffärmeren Standorten befinden, werden zudem seltener gemäht als solche auf nährstoffreichen Standorten.

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Vom Korn zum Brot

Programm Schule und Landwirtschaft

Die Klasse 3e aus der Primarschule Neubad in Basel hat am Programm Schule und Landwirtschaft "Vom Korn zum Brot" teilgenommen. 19 Kinder haben während fast eines Jahrs in den Merian Gärten Getreide ausgesät, im Sommer den Acker gepflegt, von Hand gejätet, gedroschen, gemahlen und zuletzt duftendes Brot im Holzofen gebacken. 

Als Dank für die Zeit, die sie in den Merian Gärten verbringen durften, haben sie einen Bericht über ihre Tätigkeiten zusammengestellt. Wir freuen uns, dass es der Schulklasse so gut gefallen hat.

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Baustelleninstallation

Gestapelte Absperrbretter, Absperrgitter und eine Bagger im Hintergrund

Am Montag, 16. November, war es soweit: Das Bauunternehmen Frutiger hat im Bereich zwischen Gewächshaus und Ökonomiegebäude mit der Installation der Baustelle begonnen. Die Installation dauert rund eine Woche und danach geht der grosse Umbau los!

Aufgrund der Baustelle wird es nun vermehrt zu Anlieferungen aber auch zu Abtransporten kommen. Daher wird die Frequenz vom Lastwagenverkehr, generell vom Maschinenverkehr, bei der Zufahrtsstrasse zunehmen. 

 

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Angepasste Winteröffnungszeiten der Villa Merian

Aufgrund von Covid-19 haben wir die Öffnungszeiten der Villa Merian nochmals angepasst: Das Restaurant bleibt bis auf Weiteres von Montag bis Freitag geschlossen. Am Samstag und Sonntag ist wie gewohnt ab 9 Uhr geöffnet. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Was passiert mit den Gemüsebeeten im Winter?

Der Gemüsegarten kommt im Winterhalbjahr fast vollständig zur Ruhe. Die Zeit wird genutzt, um den Boden optimal zu beleben. Innert vier Wochen nachdem das Gemüse geerntet wurde, wird die Gründüngung ausgesät. Diese Pflanzen lagern den freien Stickstoff, der noch im Boden ist, in ihrem Pflanzenkörper ein. Bei regnerischen Zeiten könnte dieser Stickstoff, welcher für das Pflanzenwachstum benötigt wird, ausgewaschen werden. Zudem helfen die aktiven Mikroorganismen, die nah an den Pflanzenwurzeln sind mit, den Boden lebendig zu halten. Das Ziel ist eine lang andauernde Fruchtbarkeit des Bodens. Und dafür muss viel Zeit investiert werden. Im Frühling wird diese Pflanzendecke aufgebrochen und in Humus verwandelt und zwar mindestens vier Wochen bevor die Beete wieder bepflanzt werden. 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gemischtes Saatgut besser ist für die Gesundheit des Bodens. Gründüngungen haben verschiedene Bestandteile: Gräser, Kohlgewächse, Kleearten, Koriander etc. Im Bio-Boden-Trend heisst es: Regenerative Landwirtschaft - und daran arbeiten auch wir!

Wussten Sie? Einen Teil der Stoffwechselprodukte, welche die Pflanze durch Photosynthese produziert, gibt sie als Futter an die nahgelegenen Mikroorganismen ab. Diese Bakterien, Enzyme, Pilze, Regenwürmer und viele andere verbessern die Struktur des Bodens. Man nennt das Lebendverbauung.

Mehr Marktstand
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AUF WIEDERSEHN DAHLIEN, HALLO VERGISSMEINNICHT

Letzte Woche hat das Gärtner-Team den Wechselflor auf die kommenden Monate vorbereitet. Hierfür wurden am Mühlidych beim Bauerngarten ca. 60 Dahlien aus der Sammlung von ProSpecie Rara zuerst auf Kniehöhe zurückgeschnitten um einen bessern Griff zu schaffen. Die Knollen wurden daraufhin vorsichtig mit der Grabgabel ausgehoben und die noch an der Knolle haftende Erde leicht abgeklopft. Anschliessend bekamen die Dahlien ihren zweiten Rückschnitt – dieses Mal handbreit. Weil die Knollen nächstes Jahr am Knollenhals wieder austreiben gilt es, diese Zone beim Knollenhals während dem Ausgraben und Rückschnitt vorsichtig zu behandeln und nicht abzubrechen. Die Knollen werden über den Winter im frostfreien Keller, wo es nicht zu feucht und auch nicht zu trocken ist, gelagert. Während dem Winter, wird das Gärtner-Team einen prüfenden Blick auf die Dahlien-Knollen in dem Keller werfen und verfaulte Stellen wegschneiden und auf Mäusefrass kontrollieren.

Damit die Fläche am Mühlidych beim Bauerngarten auch über den Winter hübsch aussieht, wurde ein Winter-Frühlingsflor kreiert, welcher mit rund 430 Pflanzen von sieben verschiedenen überwinternden Arten und Sorten bestückt ist. Damit diese noch von der Wärme profitieren und gut anwachsen können hat wurden die Dahlien schon jetzt, vor dem Frost ausgegraben.

Vom gelblichen Glanz der Zitronengelben Narzissen und dem Goldgelben Goldlack bis hin zum rosafarbigen Feuerwerk der Rosa Vergissmeinnicht - man kann sich schon jetzt auf das Wechselspiel der Farben freuen.

Beim Wechselflor werden die Knollen für den Frühlingsflor eingepflanzt
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Der Marktstand im November

Der bediente Marktstand legt bis im Frühjahr eine Winterpause ein. Unser Verkaufsautomat ist jedoch auch während der kalten Jahreszeit in Betrieb. Jederzeit verfügbar ist ein kleines Sortiment von verarbeiteten Produkten wie feine Konfitüren, Gelées, Honig und Tee. Vorläufig gibt es noch erntefrische Äpfel der Sorte Florina.

Für Kunden steht Handdesinfektionsmittel parat. Alle Kontaktflächen werden täglich desinfiziert. Alle Produkte im Verkauf sind portioniert und abgepackt.

Mehr Marktstand
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Pflanze des Monats

EICHENBLÄTTRIGE HORTENSIE (Hydrangea quercifolia)

Die Eichenblatt-Hortensie besitzt einen eher zurückhaltenden Charme. Ihr markant gelapptes Laub färbt sich im Herbst rot und bleibt oft lange bestehen, die cremefarbenen Blüten sind hübsch, aber nicht sehr auffällig. Sie braucht keinen Schnitt und wird mit den Jahren immer schöner.

Hydrangea kommt aus dem Griechischen, gerüchteweise soll er «Wassersäuferin» bedeuten, weil Hortensien gerne feucht stehen. Das scheint plausibel, ist aber falsch: der Name bezeichnet ein Wassergefäss und bezieht sich auf die Form der Frucht. Die Botaniker hatten damals oft nur gepresste Pflanzenteile und keine Informationen über die Ansprüche der Pflanzen zur Verfügung.

Der ehemalige Name Hortensia stammt vom Botaniker Philibert Commerson, welcher die Gattung nach einer Dame namens Hortense benannt hat. Leider ist nicht bekannt, wer genau gemeint war. Zur Auswahl stehen: Hortense Barré, die eigentlich Jeanne Barret hiess und in männlicher Verkleidung auf einer Expedition als sein Diener mitfuhr, Hortense Lepaute (diese hiess jedoch Nicole-Reine), Hortense, Tochter von Kaiserin Josephine, die aber leider erst einige Jahre später zur Welt kam, und (am wahrscheinlichsten) Hortense de Nassau, die wirklich Hortense hiess und mit Commerson an derselben Expedition beteiligt war. Aber immerhin ist der Artname schnell erklärt: «Quercifolia» heisst auf lateinisch «eichenblättrig».

Standort: Bei der Villa Merian finden Sie unsere Pflanze des Monats November.